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Little India

Nachdem wir uns am Montag als Studenten an der JCU registriert hatten, hatten wir einen Tag frei, bevor am Mittwoch die Orientation statt fand und wir unsere Stundenpläne bekamen.

Also stieg ich mit ein paar Freunden in die MRT (so nennt man hier die U-Bahn) und wir fuhren nach Little India. 

Der ganze Stadtteil war schon dekoriert und die Straßen mit Blumen und kitschigen Leuchtschildern verziert, für das Lichterfest "Deepavali", ein bedeutendes mehrtägiges hinduistisches Fest, dass eigentlich am 13. November statt findet, es wird aber schon Wochen vorher die ganze Stadt geschmückt.

Ansonsten gibt es in Little India noch den berühmten Sri Veeramakaliamman Tempel, von dem wir aber leider nicht viel gesehen haben, da davor gerade eine große Baustelle ist. Daher werden wir Little India auf jeden Fall noch einmal einen Besuch abstatten, allein um das Lichterfest auch einmal Nachts zu sehen, wenn alle Lichter an sind!

Die Food Courts in Little India sind nicht ganz so sauber, wie in Ang Mo Kio, aber das Essen ist super! Wir haben Garlic und Cheese Naan probiert, ein indisches Brot, dass in einer Tonne (sieht aus wie eine Mülltonne) an die Seite geklatscht wird, dort kleben bleibt, gebacken wird und wenn es fertig ist, mit einem langen Stab heraus geholt wird. Yummy!!

Der Kuchen, den man hier kaufen kann, ist unheimlich süß. Sahne-Torten, Cremepralinen mit Nüssen, Schokobrownies mit Extraschoko... Hauptsache mit ganz viel Zucker! Ein Wunder, dass die Singapurer trotz dem ganzen süßen und frittiertem Essen so dünn bleiben!

Nach dem Mittagessen sind wir noch einmal durch die Stadt gelaufen und haben in die verschieden Läden geguckt. In jedem zweiten Geschäft konnte man Unmengen imposanten Goldschmuck kaufen, überall hörte man die indische Bollywood-Music, die man sonst nur aus Filmen kennt und so ziemlich jeder der dir begegnete war Inder. Der Stadtteil machte seinem Namen also alle Ehre ;)

Rebecca Hönmann zuletzt bearbeitet am 08.11.2012