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Home Sweet Home

Heute möchte ich euch mal ein bisschen mehr die Wohnsituation auf dem Campus erzählen. Ich habe mich für das Student Packet entschieden, bei dem man direkt auf dem Campus wohnt. Die Bewerbung war ganz einfach, man musste nur ein online Formular ausfüllen und der Platz für internationale Studenten war bis zu einer Deadline gesichert. Kosten hierfür waren: NZ$6,666 mit Bettwäsche. Bei dem accomondation package kann man sich für zwei Wohnheime entscheiden: Ilam Apartments oder Sonoda Aparments. Ich habe Sonoda gewählt, weil es mir auf den Bildern besser gefallen hat, wegen dem schönen Garten. Nach einem Monat kann ich aber sagen, dass die bessere Wahl Ilam gewesen wäre, weil dort alle anderen Internationalen Studenten untergebracht sind und die Gemeinschaft im Allgemeinen besser ist. Ich lebe in einem Apartment mit insgesamt 5 Zimmern. Jedoch sind nur 4 belegt und meine Mitbewohner sind sehr ruhig und es entstand bis jetzt leider keine richtige Gemeinschaft. Mehr als ein Hallo und „wie geht’s“ hört man selten und auch wenn man versucht ein Gespräch zu führen verschwinden sie recht bald im Zimmer. Glücklicherweise kann man sich ja mit den anderen treffen und es ist auch ganz schön, wenn man Heim kommt und es ist ruhig. Der Garten ist im japanischen Stil gehalten und recht schön, wie eigentlich die gesamte Anlage. Es gibt einen Gemeinschaftsraum mit Pool, Tischtennis und Fernseher, einen eigenen Computerraum mit Drucker und eine Fahrradgarage. Wenn man Hilfe braucht, muss man nur an die Rezeption gehen. Und auch wenn Feueralarm mitten in der Nacht ist, kommt der Hausmeister recht schnell und hilft weiter. Die Zimmer sind nicht sonderlich groß, aber man kommt mit dem Platz zurecht. Die Küche, Bad und Dusche teilt man sich mit seinen Mitbewohnern. Alle 2 Wochen kommt eine Putzfrau, um die Gemeinschaftsräume zu putzen.

Es ist ganz nett, dass es bei beiden Wohnheimen immer mal wieder Programm gibt, wie ein typisches Kiwi-Dinner, Spieleabende, Brunch oder Carrer-Workshops.

Sonoda Apartments

Neben dem Wohnheim auf dem Campus gibt es noch die Möglichkeit in eine Gastfamilie zu gehen oder privat eine WG zu suchen. Sich privat eine Wohnung zu suchen, ist wirklich machbar, weil viele Wohnungen angeboten werden. Da die Zahlung der Miete wöchentlich ist, ist man zeitlich auch nicht so gebunden. Ein Tipp am Rande: sucht wenn dann eine Wohnung mit Heizung im Winter! Es gibt welche ohne, und dann kann es wirklich ungemütlich werden im Winter.

Bei ist jetzt zum Glück auch der Winter in der Canterbury Region eingetroffen. Durch den Wechsel zu South-Easterlies kommt nun kalte Luft über den Pazifik und hat viel Schnee auf der Ostseite der Alpen gebracht. Wenn man vom Wetter in Christchurch spricht hört man immer wieder „esterlies“, „westerlies“, „southerlies“ und „northerlies“ und dank meinem Kurs Weather Systems kann ich mir jetzt auch was darunter vorstellen.

Kurze Erklärung:

Westerlies -> Föhn, also warme trockene Luft

Easterlies ->  Kälter und meist fecht

Northerlies -> Warme Luft von den Subtropen, meist feucht

Southerlies -> Kalte, trockene Luft von der Antarktis

Den Easterly haben wir dann auch gleich ausgenutzt um einen Tag am Wochenende Skifahren zu gehen. Wirklich eine Erfahrung wert, aber man kann nicht den Luxus von einem Lift ab dem Parkplatz oder entspannten Liftfahrten erwarten. Nachdem man aber das Liftfahren neu gelernt hat, die Ski auf einer nicht vorhandenen Piste eingefahren hat, hat es wirklich Spaß gemacht!

Temple Basin Ski-Fun

 

Janina Hofmann zuletzt bearbeitet am 08.08.2016