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Last lectures and another fieldtrip

Diese Woche haben die letzten Vorlesungen stattgefunden. Ein bisschen Wehmut war aber auch dabei, dass die interessanten Kurse rum sind. Letztes Wochenende hatten wir noch einen super Abschied von der Uni mit einem schönen Fieldtrip. Es war der letzte Trip von Land journeys and ethics und wir wurden bei Dunkelheit am Abend ausgesetzt und mussten mit einer Kompass-Peilung unser Nachtlager finden. In unserer 4er Gruppe hat die Leap-frog Methode super geklappt und so haben wir unseren Weg durch das dichte Gebüsch gekämpft. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, trotz Regen und es war eine super Teamarbeit. Am nächsten Morgen haben wir dann auch die unglaubliche Aussicht auf die Craigiburn-Range bemerkt. Den Samstag haben wir mit weiteren Navigationsaufgaben, Scree-Running (Schotterfelder runter rennen), Präsentationen und netten Gesprächen in der Sonne verbracht. Abends wurden die Erlebnisse am Lagerfeuer ausgetauscht. Den Lagerplatz haben wir dann nach dem Motto: "Leave no trace" verlassen und sind in einer Schlucht zu den Bussen gegangen. Auf dem Weg haben wir noch viel Wichtiges über das sichere Flussdurchwaten erfahren – eine gefährliche Sache in Neuseeland, weil die meisten tödlichen Unfälle in den Bergen dort passieren. Den Kurs kann ich wirklich empfehlen, für Leute die Outdoorbegeistert sind und etwas über Umweltbildung erfahren wollen. Da es ein 100-Level Kurs ist es auch gut zu schaffen.

Craigiburn

Aber auch meine anderen Kurse (300-Level) habe ich bis jetzt gut rumgebracht und die ersten Ergebnisse von den Assignments waren recht gut. Wer sich anstrengt, kann auch mit guten Noten rechnen, auch wenn die Kurse auf Englisch sind. Man kommt wirklich schnell rein und hat schnell Anschluss mit Studienkollegen. Im Allgemeinen stressen sich die Kiwis nicht so sehr mit der Uni. Sport, Party und BBQ sind mindestens genauso wichtig.

Nach dem Fieldtrip sind wir noch an den Strand bei Taylor´s Mistake gefahren zum BBQ und Rugby spielen. Ich werde nun erst mal meine Vorlesungsfreie Zeit nutzen und entspannt was zu machen.

Kleine Tipps am Rande für Christchurch und Umgebung:

Dance-O-Mat

Tanz beim Danc-O-Mat ab. Eine Waschmaschine ermöglicht dir für paar Dollar mitten in Downtown deine Lieder zu spielen und dabei auf einem Dancefloor zu tanzen, keine Seltenheit, dass jemand plötzlich mitmacht. Dies ist ein Project von „Gapfiller“ das nach dem Erdbeben ins Leben gerufen wurde um die leeren Flächen zu füllen. www.gapfiller.org.nz/category/projects/current/

Taylor´s Mistake:

Der Strand ist wunderschön in einer kleinen Bucht gelegen und ist meist nicht so windig wie Sumner oder New Brighton.

Lyttelton:

Eine nette, kleine Stadt in den Port Hills. Schöne, alternative Geschäfte und Cafés laden zu entspannen ein. Oder man macht einen kleinen Spaziergang zur Gondel.

Lyttelton

 

 

 

Janina Hofmann zuletzt bearbeitet am 18.10.2016