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Nach den spannenden Ferien beginnt auch wieder der Unialltag. Diese Woche war vor allem geprägt von Assignments und viel Lernerei. Wir mussten ein Essay über „Land ethics and wilderness in New Zealand“ schreiben, einen Kommentar über einen Report von Studienkollegen abgeben und für einen Test lernen.

Das Academic Skill Center bietet Studierenden die Möglichkeit sich professionelle Beratung für das Schreiben von wissenschaftlichen Texten und Präsentationen zu holen. Einen Termin kann man sich im Büro geben lassen (2. Stock der Central Library). Am nächsten Tag hatte ich dann eine 40-minütige Beratung, in der ich selbst Fragen zu meinem Text stellen konnte und wir gemeinsam über Struktur, Grammatik und Sprache geschaut haben. Es hat ziemlich geholfen und hoffentlich mein Essay verbessert. Man lernt aber auch sonst, viele nützliche Dinge über das wissenschaftliche Schreiben. Es gibt auch kleine Seminare in allen möglichen Bereichen. Einfach mal vorbeischauen und sich beraten lassen - lohnt sich auf jeden Fall!

Da viel zu tun war, blieb nicht viel Zeit für besondere Aktivitäten, außer einem Event des Kajak Clubs (UCCC). Sie haben ein Running Dinner organisiert. Das Konzept ist, dass man aufgeteilt in 2er Teams ein Gericht vorbereitet und dann für 2 andere Gänge in 2 verschiedene Locations kommt und dort 2 neue Pärchen kennen lernt und gemeinsam isst. Ich habe mit einer Freundin das Hauptgericht gekocht und sind für eine Vorspeise und Nachspeise zu 2 anderen Wohnungen gegangen. Ein wenig Regen, Wind, Stress und gutes Essen später haben sich dann alle Teilnehmer zu einer Party getroffen.

Nachdem beide Aufgaben am Freitag pünktlich abgegeben waren, sind wir auf einen Fieldtrip zur Cass Field Station im Kurs Remote Sensing gefahren. Mit Drohnen und unbemannten Flugzeugen haben wir Daten gesammelt und mit Ground Control Points versehen. Außerdem haben wir 3-D Models mit Structure of Motion erstellt. Ich war von der technischen Ausstattung mit vielen verschiedenen Drohen, Fixed-Wing-Flugzeugen und den neusten GPS Messgeräten begeistert. Die Fieldstation ist eine schöne Hütte mit super Ausblick auf die umliegenden Berge. Die Freizeit vor und nach dem Programm haben wir in der wunderbaren Umgebung für ein paar Wanderungen genutzt. Und so konnten wir den Sonnenaufgang auf Sugar Loaf Saddle genießen, nachdem wir unseren Weg durch die dornigen Matagouri gekämpft haben.

Sonnenaufgang

Fixed-Wing Unmanned Aircraft

Janina Hofmann zuletzt bearbeitet am 12.09.2016