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Hey spring

 

Ja jetzt ist er endlich da der Frühling – überall blüht es und es wird schon schön warm! Am besten merkt man den Frühling aber daran, dass die Anzahl der barfüßigen Menschen stark ansteigt – typisch Kiwi.

Blütenmeer an der Uni

In der Uni diese Woche hatten wir mit einigen Unklarheiten zu unserem Fieldtrip-Report zu kämpfen, aber nun haben wir klare Anweisungen und unsere Gruppe weiß, was zu tun ist. Am Montag hatte ich meine erste Prüfung und es ist wie im Prinzip wie jede andere Prüfung auch. Der Test bestand aus Multiple Choice und drei offenen Fragen und das Ergebnis wird zeigen, wie schwer es wirklich war. Diese Woche war auch noch eine Gastdozentin aus Chile da und hat eine spannende Vorlesung über Gletscher in Trockenwüsten gehalten.

Ansonsten habe ich diese Woche viel Zeit mit dem Kajak-Club verbracht. „Zero to Hero“ ist genau für Anfänger ausgelegt und man hat unter der Woche ein Training im warmen Schwimmbecken und eins am See. So hat man genug Zeit, sich daran gewöhnen lange unter Wasser zu sein und wie man das Kajak richtig manövriert. Am Wochenende haben wir unser ganzes Können unter Beweis stellen können. Wir konnten zwar nicht den ursprünglich geplanten Fluss (Hurunui) fahren, weil der Wasserpegel sehr hoch war. So sind wir zum Ashley River gefahren, der nicht so stark von dem Sturm in den Alpen betroffen war. Um das ganze spannender zu machen, war dieser Abschnitt (Klasse 2) technisch schwieriger als Hurunui. In Gruppen von 3 Leuten mit 2 Guides ging es dann auf den Fluss und wir wurden in die ersten wichtigen Begriffe und Techniken fürs Kajaken eingeführt. Eddies, Eddielines und Rapids konnten wir am Ende wie im Schlaf unterscheiden. Trocken blieben wir alle nicht, dank ein paar Flips. Vier Stunden später auf dem Fluss haben wir endlich die Autos erreicht und konnten uns umziehen. Ein wenig Faff (Kiwi für unorganisiertes mehr oder weniger produktives Auf- und Abladen von Zeug mit ganz viel Spaß und Musik zwischendrin) später waren wir dann auf unserm Campingplatz und es wurde unser erster Tag auf dem Fluss gefeiert mit BBQ und Lagerfeuer. Am nächsten Morgen konnten wir dann unsere Fähigkeiten nochmal unter Beweis stellen und es ging viel leichter, weil man schon die Stellen kannte und man viel selbstbewusster im Kajak geworden ist. Mit Fish and Chips haben wir dann das wunderbare Wochenende beendet. Es war schön viele Kiwis kennen zu lernen, immer wieder über im Kajak über die eigene Komfortzone zu "schwimmen" und einfach ein entspanntes Wochenende mit viel Faff zu genießen. Leider habe ich auch die Sandflies so richtig kennen gelernt – die nicht so schöne Seite am Frühling in NZ.

Zero to Hero

Janina Hofmann zuletzt bearbeitet am 19.09.2016