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Tramping with CUTC

Verb (TRAM-PING):

A form of walking in which people carry double the amount of gear they need for half the distance they planned to go in twice the time it should take.

 

Tramping ist neben Rugby sowas wie die 2. Nationalsportart der Kiwis und die beste Art die Natur Neuseelands zu bewundern.

Ganz so wie dieser Spruch auf einem T-Shirt vom CUTC (Canterbury University Tramping Club) ist der Trip jedoch nicht verlaufen. Ich habe mich auf dem wöchentlichen Meeting für den Refreshers Trip eingetragen und mir alle nötigen Dinge geliehen oder gekauft. Am Samstag in der Früh ging es dann um 7.30 los mit 3 kleinen Bussen Richtung Mt. Somers. Angekommen am Parkplatz als netter Einstieg zu regnen begonnen, aber gut ausgerüstet mit Pack Liner im Rucksack, Regenhülle, Regenhose und Jacke ging es los. Die Gruppe teilte sich in die verschiedenen Schwierigkeitsstufen ein. Wir stiegen gemütlich mit einem Regenbogen im Hintergrund den Hangfuß von Mt. Somers auf.

Regenbogen über den Canterbury Plains

Kurz bevor wir den Grat erreichten hörte man schon den starken Wind. Um nicht weggeweht zu werden musste ich mich oft an Steinen und Büschen festhalten. Aber die Aussicht über die schneebedeckten Berge war unglaublich und erinnerte nur zu oft an den Hobbit und Herr der Ringe. Wir hatten genug Zeit in den Pausen zu essen, Fotos zu machen und zu ratschen. Wer nicht so fit ist, sollte vielleicht am Anfang den einfachen Weg gehen, weil einige wirklich mit dem Gewicht des Rucksackes zu kämpfen hatten und dann der Trip nicht mehr so genossen werden kann. Wir kamen dann in dem unwegsamen Gelände an einem Busstop vorbei. Dieses Schild erklärt sehr gut den Humor der Kiwis.

Weiter ging es über Holzstege, durch leuchtend braunes Gras, über Hängebrücken, Bäche und Wälder zur Woolshed Creek Hut. Da wir schon sehr früh da waren haben wir noch Water Caves angeschaut und einen kleinen Gipfel bestiegen.

Woolshed Creek Hut

In der Hut wurde gekocht, gespielt und geratscht bis wir uns in unser eisiges Nachtlager im Zelt verabschiedet haben. Am Morgen war das Zelt gefroren, also es war wirklich kalt, nicht nur mir.

 

Zurück ging es bei Sonnenschein über den einfachen Weg und wir konnten auf ein gemütliches Wochenende mit vielen neuen Bekanntschaften zurückblicken.

Auf dem Heimweg

Janina Hofmann zuletzt bearbeitet am 01.08.2016