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Brisbane, Sunshine Coast und Gold Coast

Nach zehn Tagen in dem sonnigen Brisbane bin ich gestern Abend wieder in dem kalten und nassen Melbourne gelandet, aber der Urlaub hoch an die Ostküste hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir hatten die Möglichkeit bei Verwandten von einer Kommilitonin in Brisbane unterzukommen, sodass wir auch ein Auto zur Verfügung hatten. Brisbane ist eine superschöne Stadt in der man sehr viel unternehmen kann. Bei unserer Sightseeingtour sind wir durch den botanischen Garten an die QUT gelaufen, wo ich mich mit meiner Freundin aus Deutschland getroffen habe. Diese macht auch ein Auslandssemester, welches sie auch über IEC erhalten hat. Von der Uni aus sind es nur wenige Gehminuten nach South Bank gelangt. Von dort hat man einen tollen Ausblick auf die Skyline von Brisbane. Hier kann man in einem künstlich angelegten Strand schwimmen oder mit dem Riesenrad fahren. Wir hatten zudem das Glück zum Frühlingsfest in Brisbane zu sein und konnten so das atemberaubende Feuerwerk miterleben, das mein persönliches Highlight des ganzen Urlaubs war.

Brisbane (Blick von South Bank)

In Brisbane würde ich empfehlen eine kleine Rundtour auf dem Fluss mit dem "CityCat", einem öffentlichen Verkehrsmittel, zu machen. Dadurch bekommt man viel von Brisbane zu sehen, was man zu Fuß nicht erreicht hätte. Wir waren etwa eine Stunde mit dem Boot unterwegs und haben am Ufer nähe New Farm Parks gepicknickt. Nach einigen Tagen Urlaub in Brisbane sind wir weiter Richtung Norden an die Sunshine Coast nach Noosa gefahren, um dort für drei Tage zu campen. Der Campingplatz war direkt an einem See gelegen und das Preis-Leistungs-Verhältnis war super. Das Campen war allerdings etwas gewöhnungsbedürftig, da man nachts öfter durch die ungewohnte Geräuschkulisse geweckt wurde. Noosa an sich ist ein kleiner Urlaubsort, der wie wir schnell gemerkt haben, mehr für Familien mit Kindern angedacht ist. Demnach hatten die meisten Geschäfte bereits um sechs Uhr abends geschlossen und auch die Möglichkeiten auswärts etwas essen und trinken zu gehen waren begrenzt. Der Hauptstrand von Noosa besitzt eine kleine Einkaufsmeile und schöne Wanderwege entlang der Küste. Wir haben noch weitere Strände in der Gegend von Mooloolaba und Caloundra besucht. Hier waren einige Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und Bars. Nach unserem Aufenthalt in Noosa sind wir wieder Richtung Süden an die Gold Coast gefahren und haben dort für drei Nächte in Surfers Paradise übernachtet. Auf dem Weg an die Gold Coast haben wir noch einen kleinen Zwischenstop an den Glass Mountains eingelegt. Dort haben wir eine kurze Wanderung auf einen der Berge unternommen, von wo man einen herrlichen Ausblick über den umliegenden Nationalpark bekommen hat.

Endlich in Surfers Paradise angekommen hat man schnell gemerkt, dass die Stadt das komplette Gegenteil von dem ruhigen Noosa ist. Ein Hochhaus nach dem anderen und eine lange Strandpromenade mit vielen Clubs und Bars die mich stark an den Ballermann in Mallorca erinnert hat. Zudem ist alles recht teuer und sehr überfüllt. Um dem Trubel etwas zu entfliehen sind wir tagsüber an die Strände in Coolangatta sowie Palm Beach gefahren. Der Sandstrand in Palm Beach ist kilometerlang und man hat von hier einen wunderschönen Blick auf die Skyline. Ansonsten haben wir noch einen Ausflug zum Lamington National Park gemacht, welcher etwa zwei Stunden von Surfers Paradise entfernt liegt. Der Weg dahin war sehr abenteuerlich, da man meist nur eine einspurige, sehr kurvenreiche Fahrbahn am Berg entlang zur Verfügung hatte. Im Lamington National Park haben wir den „Tree Top Walk“ gemacht, welcher über Hängebrücken durch den Wald führt. Daneben haben wir noch die Wanderung zu den Moran Falls unternommen, ein Wasserfall der versteckt im Regenwald liegt. Am dritten Tag ging es dann wieder zurück nach Brisbane, von wo wir mit Tigerair (ähnlich Ryanair in Deutschland) wieder zurück nach Melbourne geflogen sind. Nun geht es für drei Wochen noch weiter mit der Uni bevor mein langes Reisen quer durch Australien und Neuseeland beginnt.

Wasserfall im Lamington National Park

Carolin Nätzer zuletzt bearbeitet am 03.10.2016