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Zu Besuch bei einer kanadischen Familie

Der November ist fast vorbei und nächste Woche steht sogar schon die letzte Uniwoche vor der Tür. Es fühlt sich noch gar nicht so lange her an, dass das Semester begonnen hat und alles in Winnipeg total neu war.

Jetzt muss ich noch ein Essay verfassen und dann heißt es auch schon mit dem Lernen für die Klausuren beginnen.

Jedoch hatte ich seit letztem Wochenende auch mal wieder etwas Zeit andere Dinge zu unternehmen. So war ich bei meiner Mentorin eingeladen und konnte seit Monaten endlich mal wieder richtig kochen und backen. Meine Mentorin Lisa hat mir gezeigt wie man kanadische Butter Tarts zubereitet, welche wirklich unfassbar lecker sind. Im Gegenzug habe ich ihr gezeigt, wie man einen Flammkuchen macht. Ursprünglich war eine sächsische Eierschecke geplant, allerdings gibt es hier einfach keinen Quark und ich wollte das Risiko nicht eingehen, diese mit Cream Cheese zu backen. Wenn, dann soll sie schon traditionsgemäß zubereitet werden.

Als die Familie mitbekommen hat, dass ich hier leider nicht kochen kann, wurde der Plan von Pizzabestellen verworfen und Lisas Mutter hat und ein sehr leckeres Abendessen gekocht. Es hat sich unglaublich gut angefühlt etwas Angebratenes zu essen. Ich wurde auch direkt zum Christmas Eve Turkey Essen eingeladen, allerdings bin ich zu dieser Zeit nicht mehr in Winnipeg. Ich hätte sehr gern ein Turkey gegessen. Die Familie war so unglaublich Gastfreundlich und hat mir direkt noch etwas für die nächsten Tage von dem Abendbrot eingepackt und ein paar Butter Tarts. Anschließend gab es noch eine Creme, die mit dem Likör Bailey’s zubereitet wurde, als Nachspeise, die die Familie wohl etwas öfter macht. Auch diese war sehr lecker. Ansonsten wurde der Abend mit vielen Gesprächen gefüllt. Die Familie hat mich sehr viel über Deutschland gefragt und ich diese über Kanada. Von dem Fakt, dass wir in Deutschland rohes Fleisch (Mett) essen, hat diese sehr stutzig gemacht und der Vater hat sich fleißig notiert, was man in Deutschland essen sollte. Andersrum hat er mir noch einiges empfohlen, was ich in Kanada probieren sollte. Anschließend wurde mir gesagt, dass ich unbedingt nochmal vorbei kommen sollte, bevor ich Winnipeg verlasse.


Butter Tarts

Bailey's Cream

Diese Woche bin ich fast jeden Tag ins Gym gegangen. Es ist wirklich sehr entspannend regelmäßig eine halbe Stunde zu laufen und anschließend etwas Krafttraining zu machen. Das hätte mir mal einer vor drei Monaten sagen sollen, ich hätte denjenigen ausgelacht.

Donnerstag war ich dann mit ein paar Deutschen in einem Spiele-Cafe und wir haben eine Menge an Spielen gespielt. Die Auswahl war immens. Zum Glück sind die Inhaber sehr erfahren, was die Spiele angeht, da diese wirklich jedes Spiel durchgespielt haben. Ich glaube die Anzahl der Spiele bewegt sich bereits im Vierstelligen Bereich. Somit konnte er uns mehrere Spiele empfehlen, die uns einen sehr schönen Abend beschert haben.

Am Freitag waren wir erneut in einem Escape Room mit meiner Mentorin. Diesmal ging es in das Mavis Haus. Dort wurde eine Familie auf tragische Weiße umgebracht und man musste herausfinden, wer der Mörder war. Wir haben auch diesen Escape Room, den nur 32% bis jetzt geschafft haben, erfolgreich bestritten. Anschließend bin ich mit meiner Mentorin und ihrer Freundin noch etwas essen gegangen. Ich habe einen Pizzaburger gegessen, welcher noch viel besser geschmeckt hat, als es klingt.

Pizzaburger

Mal schauen, was das Wochenende und die kommende Woche noch so bringen, abgesehen von dem Verfassen meines Essays. Im nächsten Blog werde ich die Unizeit nochmal etwas Revue passieren lassen und ein paar kleine Tipps geben.

Diana Niederberger zuletzt bearbeitet am 26.11.2017