< zurück zum Blog von Christina Friedl
< zurück zum Universitätsprofil: The University of Winnipeg

Orientierungstage

Hi ihr Lieben,

heute will ich euch noch kurz über die Orientierungstage berichten. Diese finden meist in der Woche vor dem eigentlichen offiziellen Beginn der Vorlesungen statt. Es werden hier zwei Veranstaltungen angeboten, die jeweils den ganzen Tag beanspruchen. Zum einen gibt es den allgemeinen Orientierungstag und zum anderen gibt es speziell für die Internationalen Studenten einen eigenen.

University of Winnipeg
Der erste Orientierungstag war für alle neuen Studenten und fand zunächst ganz klassisch in der Turnhalle statt. Der Empfang war recht herzlich, man wurde persönlich begrüßt und entsprechend seiner Fakultät mit einem farbigen Armband versehen. Anschließend konnte man sich erst einmal an einem reichlichen Buffet bedienen. Die Sitzordnung erfolgte dann entsprechend der Fakultät. Es folgte eine Aneinanderreihung von Ansprachen und Präsentationen, unter anderem mit den Überschriften „What to Expect as a Student at the University of Winnipeg“, „Upstander Education“ (gerne empfehle ich hierzu bei YouTube das Video „Consent is as simple as tee“, damit man sich hier mehr darunter vorstellen kann: www.youtube.com/watch  - und ja, dieses Video wird so gezeigt!) , oder „Resources and Services for Students“. Ergänzt wurde das Programm durch kleine Gewinnspiele oder durch das Verteilen von Süßigkeiten und Give-aways. Den Abschluss bildete eine nette Gesangseinlage des Chores. Bekannte Lieder wie „Help!“ von den Beatles wurden mit einer etwas veränderten Textversion vorgetragen. Danach ging es auf zu einem fakultätsspezifischen Rundgang, der unter anderem auch zur allgemeinen Orientierung recht hilfreich ist. Es ist also schon nach dem ersten Tag (quasi) kein Problem mehr, die Bibliothek, das Fitnessstudio der Universität, das Gebäude der eigenen Fakultät oder aber den Uni eignen Shop mit T-Shirts, Pullovern und allen sonst erdenklichen Gegenständen mit Uni-Logo zu finden. Zudem kann man hier seine benötigten Bücher erstehen. Glücklicherweise wird man für den besagten Shop auch gleich mit einem kleinen Rabattgutschein ausgestattet.

Daraufhin folgte in einer etwas kleineren Gruppe wiederum eine Überhäufung von Vorträgen über Studentenverbindungen, allgemeinen Informationen und der Vorstellung wichtiger Ansprechpartner.  Für Verpflegung war währenddessen praktischerweise gesorgt und man konnte sich an Pizza und Getränken bedienen. Gedauert hat das ganze ungefähr von 9 Uhr morgens bis 15 Uhr. Danach konnte man so gleich starten, um sich die Busfahrkarte ( die in meinem Fall ab 1. September gültig ist und mit den Studiengebühren abgedeckt ist) und die Student-ID abzuholen.

Der zweite Orientierungstag, speziell für die internationalen Studenten, begann bereits um 8 Uhr und dauerte in etwa bis 16 bzw. 17 Uhr. Hier wird man erst einmal mit einem Kaffee und einem üppigen Frühstücksbuffet mit Früchten und einer Gebäckauswahl begrüßt. Auch hier erfolgte wieder eine Aneinanderreihung von Ansprachen, Vorstellungen und so weiter und so fort. Es überschneiden sich hier eben teilweise Informationen und Vorträge mit dem Vortag, wie eben zum Beispiel die „Upstander Education“. Als kleine Icebreaker werden immer mal wieder kleine Quizrunden eingeschoben, wobei richtige Antworten mit kleinen Preisen belohnt werden. Es wird wiederum ein Unirundgang gemacht und zur Mittagszeit gab es selbstverständlich wieder etwas zu Essen und Trinken (nämlich Lasagne – je nach Präferenz mit oder ohne Fleisch). Es folgte eine ausgiebige und unterhaltsame Stadtrundfahrt mit dem Bus.

Fazit

Klar, wie so oft im Leben gilt: Kann man machen, muss man aber nicht. Dennoch und trotz einiger Überschneidungen würde ich tatsächlich die Teilnahme an beiden Tagen empfehlen. Es ist schon ganz unterhaltsam, wie man hier den Start an der Uni zelebriert. Definitiv raten würde ich aber zum zweiten Tag, da hier doch recht spezifische Informationen für die Internationals weitergegeben werden und die kostenlose Stadtrundfahrt ist zudem ganz lohnenswert. Und last but not least, sollte man sich die Unmengen an kostenlosen Essen und die kleinen Gewinnspiele nicht entgehen lassen.

Soweit, so gut! Der erste Eindruck war wirklich positiv und es sind wirklich alle äußerst nett und hilfsbereit. Man darf auch die ersten Wochen in der Universität gespannt sein….

See you!

Christina Friedl zuletzt bearbeitet am 11.09.2018