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Roadtrip Teil I: Toronto

Wie ich ja bereits erwähnt habe, haben wir diese Woche keinerlei Vorlesungen. Daher habe ich die Chance relativ kurzfristig ergriffen, um einen kleinen Kurztrip zu machen. Für so eine kleine Rundreise lässt man sich eben schnell und gerne mal überreden. Glücklicherweise konnte ich mich so Freunden aus Passau beziehungsweise Deggendorf anschließen, welche derzeit ein Auslandssemester in Ohio machen. Diese haben sich dort ein Auto gekauft. Der Plan war also, sich in Toronto zu Treffen um von dort einen kurzen Roadtrip zu machen. Inlandflüge sind einigermaßen bezahlbar und so ging es am Samstag um drei Uhr morgens für mich wieder mal zum Flughafen nach Winnipeg. Den Weg dorthin hab ich mit einem Taxi zurückgelegt, da leider um derart frühe Uhrzeiten keine Buse fahren und ich nicht schon wieder einmal eine Nacht am Flughafen verbringen wollte. Ich wohne relativ nah am Flughafen (ca. zehn Minuten), daher beliefen sich die Taxikosten auf ungefähr 12 Euro. Traurigerweise hab ich zwar so Thanksgiving am Montag verpasst, aber gutes Essen gab es auf unserem Trip zu genüge. Außerdem ist es als Vegetarier in einer vegetarischen Gastfamilie so ganz ohne Truthuhn auch nicht ganz so spektakulär, meinte zumindest Alexandrea :D

Am Flughafen in Toronto wurde ich bereits von meinen Freunden erwartet und so starteten wir sofort los, um die Stadt zu erkunden. Wir entschieden uns für ein Hopp-On/ Hopp-Off Busticket, da wir so auch gleich eine Bootstour inklusive hatten (Kostenpunkt ungefähr 40 CAD). Der Blick vom Wasser auf die Skyline hat sich trotz schlechtem Wetter definitiv gelohnt!

Zudem kann man mit dem Ticket 48 Stunden lang so oft und lange wie man will Bus fahren. Wir haben beispielsweise einen kurzen Spaziergang zum Casa Lomba gemacht, oder eine Tour durch den St. Lawrance Market. Letzteres ist ein Markt, wo von Fisch bis Obst und Käse alles erworben werden kann. Insbesondere die Leckereien der Bäckereien kann ich nur wärmstens empfehlen! Übernachtet haben wir via airbnb in einer privaten Wohnung, was nicht nur billiger kommt, sondern wobei wir auch wirklich eine schöne und hippe Unterkunft hatten. Am Abend haben wir dann eine kleine Whiskeyverkostung im Distillery District gemacht. Ebenfalls nicht fehlen durfte ein Spaziergang durch Chinatown oder der Blick vom CN-Tower auf die Stadt (ungefähr 38 CAD). Wir hatten so auch einen guten Blick auf die Toronto Islands. Ich würde sagen, dass wir durch den Kauf des Bustickets relativ entspannt viel von der Stadt gesehen haben und gerade weil das Wetter nicht gut war, bereuen wir diese Entscheidung nicht. Die U-Bahnfahrt kostet pro Fahrt zwei Dollar und ist somit auch stets eine billige Option um sich Fortzuzubewegen.  

Danach ging die Reise um ungefähr 16 Uhr weiter Richtung Ontario: Die Niagara Fälle sind wohl ein MUSS, wenn man schon die Gelegenheit dazu hat!

Der Bericht sowie die Fotos dazu Folgen dann nächste Woche!

Bis dann,

Christina

Christina Friedl zuletzt bearbeitet am 12.10.2018