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Football's coming home!

Hallo zusammen!

Dank dem ISS (=International Student Service) hab ich nun auch einmal ein Footballspiel gesehen. Die Gruppenvergünstigung hat den Preis auch auf 25 CAD gedrückt. Ich hab zwar nicht viel Ahnung von Football, um nicht zu sagen gar keine, aber das hat sich dank des Spieles immerhin ein bisschen geändert. Das Spiel besteht aus vier Quartern zu je 12 Minuten. Es hat aber nicht eine Stunde gedauert, sondern ungefähr drei, da das Spiel immer wieder unterbrochen wird. Diese kleinen Pausen werden dann genutzt, um das Publikum zu unterhalten und natürlich um Werbung zu machen. Gespielt haben die Winnipeg Blue Bombers gegen die Calgary Stampeders und man muss sagen, die Stimmung war insbesondere in den unteren Rängen wirklich spektakulär und das obwohl das riesige Stadium bei weitem nicht voll war. Glücklicherweise hat die Heimmannschaft auch gewonnen! Ich würde sagen, man sollte auf jeden Fall mal ein Spiel besuchen, wenn man schon die Gelegenheit dazu hat! Zieht euch aber warm an! Drei Stunden bei ungefähr sieben Grad draußen zu verbringen, kann nämlich echt kalt werden… Zudem ist es mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis in Bezug auf Essen und Trinken, wie bei meist allen Großereignissen, eher schlecht. Daher empfehle ich doch lieber noch daheim zu essen :D

Übrigens muss man dank dem ISS auch keine Angst haben, dass man hier in Winnipeg drei Monate allein in seinem Zimmer sitzen muss. Ich bekomme nahezu wöchentlich Einladungen vom ISS zu Treffen mit anderen internationalen Studenten. Tatsächlich war aber das Footballspiel das erste Event, an dem ich auch teilgenommen hab. Wobei das „international“ - bei einer Gruppe von gut 20 deutschen Studenten die hier momentan in Winnipeg studieren - doch eher relativ ist :D For Sale

Ich weiß jetzt auch, wie es abläuft, wenn man hier sein Haus verkaufen möchte. Meine Gastmutter will nämlich ihr Haus verkaufen, da sie im Januar mit ihrer Freundin zusammen ziehen will. Es kommt also erst einmal ein überdimensionales „For Sale“- Schild vor die Haustüre und es finden nahezu täglich sogenannte „Showings“ statt. Das heißt die Interessenten treffen sich mit dem Makler, um das Haus zu besichtigen. Sie haben dafür in der Regel eine Stunde Zeit. In dieser Stunde müssen jedoch die Bewohner (das bin in diesem Fall auch ich) das Haus verlassen, damit sich die Interessenten in aller Ruhe umschauen können. Macht zwar Sinn, ist jedoch manchmal auch ein bisschen anstrengend, wenn man nicht einfach daheim bleiben kann, um zu lernen oder seine Assignments zu bearbeiten. Noch dazu sind am Wochenende gerne mal eine Art Tag der offenen Tür. Hier stehen die Türen des Hauses für zwei Stunden offen und jeder der Interesse hat, kann das Haus besichtigen. Jedoch hat das Ganze auch seine guten Seiten. Immer wenn die Showings am Abend sind, gehen wir mit Alexandrea zusammen essen oder besuchen Ihre Eltern, um dort gemeinsam zu essen. Ihre Eltern haben ebenfalls Austauschschüler und so verbringen wir diese Abende dann in großen  Runden mit bis zu 8 Leuten und lassen den Tag nach dem Abendessen mit Tee, Keksen und netten Gesprächen ausklingen.

Christina Friedl zuletzt bearbeitet am 02.11.2018