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Bruce Peninsula National Park, Buffalo, Toronto Part 2

Die letzten 2 Wochen war wirklich ziemlich viel bei mir los, und das soll natürlich nicht unerzählt bleiben. 

Ich habe das große Glück, hier quasi von Anfang an sehr tolle Menschen kennen gelernt zu haben. Außer einer sehr netten weiteren deutschen Studentin, mit der ich ebenfalls ein Kurs zusammen habe, versuche ich größtenteils mit Leuten aus aller Welt meine Zeit zu verbringen. Besonders freue ich mich über meine Mädelsclique. Solltet ihr mein Insta Profil kennen, dann kennt ihr ja unseren schwedisch, französisch, brasilianisch und deutschen Mix schon. Wir gehen zusammen essen, lernen zusammen (auch wenn wir was ganz unterschiedliches studieren) und haben nun auch unseren ersten Road Trip zusammen gemacht. Nach 2 gemeinsamen Sonntagen in der Bibliothek waren wir der Meinung, jetzt auch endlich mal richtig weg zu müssen. Auf eine Möglichkeit konnten wir uns schnell einigen: ab in den Bruce Peninsula Nationalpark. Dass dies zumindest für eine von uns nicht die beste Idee war, haben wir erst später raus gefunden.

Nachdem wir ein Mietwagen (super günstig weil off season und ich über 25 Jahre alt) und ein Appartement bei Airbnb gebucht haben, ging es am Freitagnachmittag los: 4 h Autofahrt lagen vor uns. Für Kanadier quasi um die Ecke. Den Samstag verbrachten wir in Tobermory und auf Flowerpot Island. Genau dort fing aber für unsere Schwedin auch das Problem an: Schlangen am Strand! Und ich meine keine Blindschleichen und auch nicht nur eine! Eine akzeptable Alternative haben wir aber schnell gefunden: Sauble Beach inklusive fantastischem Sonnenuntergang. 


Am nächsten Tag sind wir dann im Bruce Peninsula Park wandern gegangen, dabei lag eine sehr empfehlenswerte Grotte auf unseren Weg. Ich muss sagen, ich finde echt langsam gefallen am Wandern. Da die anderen Mädels montags Uni haben, ich aber erst ab Mittwoch, habe ich mir am Montag mit einer indischen Austauschstudentin die in Deutschland studiert und mit der ich ebenfalls Kurse zusammen habe, ein paar Sachen in der nächsten Großstadt (Hamilton) angeschaut. Vielleicht weil wir beide Vegetarier sind, aber das Thema essen stand schnell auf der Agenda und sie hat uns ein tolles indisches Restaurant raus gesucht. Den Qualitätstest hat es auf jeden Fall bei uns beiden bestanden. Yummy

Am Abend des besagten Montags bin ich dann mit der anderen deutschen Studentin nach Buffalo gefahren (ja das war ziemlich viel in 4 Tagen). Nach einer kurzen Sightseeing Tour durch ein ziemlich verschlafenes US Städtchen bin ich dann auf ein Konzert gegangen. 

Nach ein paar Tagen Uni ging es dann für mich wieder los: diesmal nach Toronto, um dort meinen Familienbesuch abzuholen. Dabei hab ich dann auch gleich mal den Touripunkt CN Tower abgearbeitet (doch es hat sich gelohnt). 

Nun heißt es noch eine Woche richtig durchziehen in der Uni, bevor es mit meinem Familienbesuch während der Reading week auf roadtrip geht. 

Da wird es sicher einiges zu berichten geben... 

Lisa Marie Erb zuletzt bearbeitet am 09.10.2019