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Downtown Victoria

Victoria ist die Hauptstadt der Provinz British Columbia und gilt gleichzeitig als die britischste Stadt Kanadas. Tatsächlich erinnern mich vor allem in Downtown einige Cafes, Hotels und allgemein das Flair ziemlich an England, nur dass es hier eben deutlich kleiner und ruhiger ist. Außerdem ist mir insgesamt aufgefallen, dass Victoria nicht so super touristisch ist und es offenbar viele kleine lokale Läden gibt.

Meine Lieblingsstraße in Downtown ist die Johnson Street, die durch die Architektur und knalligen Farben der Häuser sehr auffällt. Ich bin schon einige Male durch diese Straße gelaufen und habe dabei ein Schaufenster nach dem anderen bewundert, hatte allerdings immer ein bestimmtes Ziel und somit keine Zeit zum Stöbern. Letztes Wochenende habe ich mir dann aber endlich mal die Zeit genommen und war ab der Ecke Johnson Street/Government Street bis runter Richtung Wasser wirklich in fast jedem Laden. Meine Favoriten sind Nezza Natural, ein sehr liebevoll eingerichtetes Naturkosmetikgeschäft und The Regional Assembly of Text, ein kleiner Schreibwarenladen in dem es eine Button-Making Station gibt, sowie kleine Schreibtische, an denen man mit einer Schreibmaschine Briefe schreiben kann. Des Weiteren gibt es viele Vintage Klamottenläden, Schmuckgeschäfte und einen Süßigkeitenladen. Auch sehr zu empfehlen ist der Market Square (ebenfalls in der Johnson Street) in dem es ebenfalls kleinere Geschäfte und auch Restaurants gibt. Das Green Cuisine habe ich zum Glück schon sehr früh entdeckt und es vergeht seitdem kein Downtown-Trip, ohne dass ich mir dort mindestens einen Chocolate Chip Peanut Butter Cookie gekauft habe. Wer allerdings wirklich eher shoppen anstatt nur gucken möchte, ist im Bay Centre wahrscheinlich besser aufgehoben als in der Johnson Street.  

Johnson Street

 

The Regional Assembly of Text

 

The Bay Centre

Ebenfalls empfehlenswert ist es, die Johnson Street Bridge zu überqueren und von dort aus am Wasser entlang in Richtung Delta Hotel zu laufen. Direkt vor dem Hotel hat man eine tolle Aussicht auf die Stadt und kann ab und an Wasserflugzeuge landen sehen. Das Museum of Royal British Columbia und das Parliament of British Columbia, die ich schon in einem meiner ersten Blogposts erwähnt habe, sollte man natürlich auch gesehen haben; letzteres im Idealfall sowohl tagsüber als auch abends, wenn es mit Lichterketten beleuchtet ist. Gegenüber des Parlamentsgebäudes, am kleinen Platz um die Homecoming Statue herum, kann man sehr gut den Sonnenuntergang beobachten. Generell ist es total schön zum Einbruch der Dunkelheit in Downtown unterwegs zu sein, gerade jetzt, wo die dunkle Jahreszeit beginnt und nach und nach immer mehr Gebäude beleuchtet werden. 

Ein kleines bisschen abseits, aber zu Fuß locker zu erreichen, liegt Fisherman’s Wharf, eine kleine Siedlung bestehend aus bunten Hausbooten. Wirklich viel kann man dort nicht machen, aber ein Spaziergang dorthin lohnt sich meiner Meinung nach auf alle Fälle.

Etwa die Hälfte meiner Zeit in Victoria ist inzwischen schon vergangen und ich bin gespannt, was ich in den nächsten Wochen noch alles von der Stadt sehen werde. Am kommenden Wochenende wird aber erstmal das Umland von Victoria hier auf Vancouver Island erkundet, ich bin schon sehr gespannt!

Nadine Butke zuletzt bearbeitet am 25.10.2018