< zurück zum Blog von Rafael Dada
< zurück zum Universitätsprofil: California State University, Channel Islands

Fazit zum Studium

Hi Leute, 

nach knapp vier Monaten ist das Semester hier auch schon vorbei. Es war auf jeden Fall viel los. Mit den ganzen Prüfungen während des Semesters hatte ich auch ordentlich zu tun. In Deutschland studiere ich Politikwissenschaft und American Studies im 2-Fach-Bachelor, hier war mein offizieller Major nur Political Science. Dies bedeutet aber nicht, dass man nur Fächer des gewählten Studiengangs belegen kann. Ich konnte auch einen Kurs aus den Communication Studies belegen, nachdem ich das zuvor in Deutschland mit der American Studies Fakultät geklärt habe. An dem Punkt erwähne ich es nochmal: Bevor Ihr das Studium in den USA beginnt, solltet Ihr Euch auf jeden Fall an der Uni in Deutschland schlau machen, ob die Studienleistungen angerechnet werden. 

Falls Ihr das alles gelassen angehen wollt oder nicht damit rechnet, dass die Studienleistungen angerechnet werden, könnt Ihr dann vor Ort mit Euren Ansprechpartnern abklären, dass man anstatt 4 Kursen (12 Units), nur 3 Kurse belegt (9 Units) und dennoch den Status Vollzeitstudent beibehält, was für Visum und Auslands-BAföG wichtig ist. 

Die Prüfungsleistungen sind hier von Fach zu Fach unterschiedlich und auch von den Studiengängen abhängig. Meine Fächer waren von den Prüfungsleistungen her relativ ähnlich, bis auf den Kurs U.S. Foreign Policy, der an meiner Heimuni als Internationale Beziehungen angerechnet wird. Neben den beiden Klausuren (Midterm Exam Ende Oktober und Final Exam Ende Dezember) musste ich zwei Tage nach dem Final Exam eine Hausarbeit (12 Seiten), und während des Semesters zusätzlich fünf Essays (im Schnitt 3 Seiten pro Essay) abgeben. In den anderen Kursen musste ich weniger Essays und keine Hausarbeit am Ende des Semester abgeben. Wie dann die Endnote berechnet wird, könnt Ihr hier an dem Ausschnitt aus dem U.S. Foreign Policy Syllabus sehen:

 

  • Exam 1: 15%
  • Exam 2 (final exam): 15%
  • Case study participation grade: 7.5%
  • Case study reaction papers (2 of your choice): 10%
  • Film reaction papers (2 of your choice): 7.5%
  • Research paper: 20%
  • Attendance/pop quizzes: 10%
  • News journal and paper: 15%

 

In den Politikseminaren habe ich vor allem gemerkt, dass man sich regelmäßig mit Tagesthemen beschäftigt. In der Tabelle kann man bspw. sehen, dass wir ein Journal anfertigen mussten. Dazu mussten wir pro Woche zwei Artikel aus der New York Times ausdrucken oder ausschneiden. Am Ende des Semesters haben wir dann ein Essay verfasst, in dem wir Konzepte aus dem Seminar auf die Artikel bezogen haben. 

Wenn man sich für das eigene Studienfach wirklich interessiert und das ganze Semester immer am Ball bleibt, wird man auch, vor allem in den Essays, mit sehr guten Noten belohnt. Wenn man dabei Schwierigkeiten hat, schätzen es die Dozenten sehr, wenn man in deren Sprechstunden geht und sich Hilfe holt.

Das System ist auf jeden Fall anders im Vergleich zu Deutschland, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Ich würde es auf jeden Fall wieder machen!

Falls ihr Fragen habt, dann kommt in die Facebookgruppe und schreibt entweder in die Gruppe oder kontaktiert mich da einfach persönlich: www.facebook.com/groups/829806280387742/

Macht's gut!

Library

Rafael Dada zuletzt bearbeitet am 23.12.2016