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Kleines Fazit

Jetzt ist das Semester auch schon wieder vorbei und es heißt in ein paar Tagen schon wieder nach Hause fahren. Die nächsten Tage versuche ich noch alles, was ich sehr gerne gemacht habe, noch ein letztes Mal zu machen und dann geht auch schon mein Flug.

Was kann ich hier als Fazit über die letzte Zeit sagen? Das Semester war auf jeden Fall eine sehr wertvolle Erfahrung! Es gibt definitiv einen Unterschied in vielerlei Hinsicht. Das System in der Uni unterscheidet sich zum Beispiel von dem deutschen. Statt eine Klausur am Ende des Semesters zu schreiben, werden hier mehrere Tests und Klausuren unter dem Semester geschrieben. Dieses System hat natürlich seine Vor- und Nachteile, aber man muss es mögen. Aber auch kulturelle Unterschiede oder das Essen, der Sport sind Erfahrungen, welche es wert sind, sie zu erleben. Der Campus der CSULA besteht aus mehreren Gebäuden, wobei jedes Gebäude quasi einem Studiengang gewidmet ist. Somit werdet ihr euch vermutlich meistens in nur dem einen Gebäude aufhalten, vorausgesetzt ihr belegt nur Kurse, welche ihr auch anrechnen lassen könnt. Ansonsten gibt es dort noch den Food Court, was einer Kantine entspricht. Nur gibt es hier keine eigene Uniküche, sondern viele einzelne Fast-Food-Anbieter welche sich dort sammeln und bei denen man sich in den Pausen etwas zum Essen bestellen kann. Ebenfalls gibt es auch einen Bookstore in welchem man sich eigentlich alles kaufen kann, was man so benötigt zum Studieren. Ob es Stifte, Blöcke, Taschenrechner oder sogar Kaffee, Red Bull, kleinere Snacks oder sogar Kleidung mit dem Unilogo sind, alles kann man dort finden.

Auch für Freizeitaktivitäten ist vorgesorgt! Es gibt ein voll ausgestattetes Fitnesstudio, welches bereits im Semesterbeitrag enthalten ist sowie einen Raum mit Billiard, Konsolen und eine kleine Bar, an welcher man sich zu bestimmten Zeiten etwas zu trinken besorgen kann. Was die Organisation angeht, gibt es ein sogenanntes "class-crashing" welches voraussetzt, dass man sich selbst um das Einschreiben in die Kurse kümmert, indem man zu den einzelnen Professoren in die Vorlesungen geht und um einen Platz in dieser Klasse bittet. Auch etwas ziemlich Ungewöhnliches, aber die meisten haben die Kurse bekommen welche sie auch wollten. Ich denke wenn man nicht gerade zu schüchtern ist zum Fragen dann sollte das in den meisten Fällen kein Problem sein.

Los Angeles an sich ist definitiv eine Stadt, welche sich für ein Auslandssemester lohnt und auch an sich ist die Stadt in meinen Augen der Wahnsinn. Hier kann man alles machen, vom Sonnen am Strand bis hin zum Ski fahren in den Bergen. Durch das immer gute Wetter ist alles möglich. Auch durch die Größe der Stadt wird einem niemals langweilig, weil es immer etwas Neues zu entdecken gibt und neue Orte, welche man besuchen kann. Ich hoffe, ich schaffe es noch einmal in diese Stadt und wünsche euch, die Ihr euch für ein Auslandssemester in LA entscheidet, eine gute Zeit, ich bin mir sicher ihr werden die haben!

Goodbye Hollywood!

Dimitri Hofmann zuletzt bearbeitet am 01.01.2019