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Long Beach Allgemeines

Ich versuche in diesem Blogeintrag mal paar Insider Tipps zu erwähnen

Allgemeines

Jeder Staat hat seine eigenen Gesetze und Richtlinien. Der Unterschied ist, dass wesentlich mehr Kompetenzen an die Staaten abgegeben wurde, als bei uns. Das fängt in den Supermärkten an, da jeder Staat eigene Steuern auf Produkte erheben darf. Deswegen werden alle Preise immer als Netto-Preise angegeben. Die Steuern werden dann an der Kasse hinzugerechnet. Auf unbearbeitete Lebensmittel zahlt man übrigens keine Steuern. Der Alkoholkpreise bei übliche Sorten sind fast dreimal so hoch wie bei uns. Außerdem gibt es genügend strenge Regeln, um den Genuss von Alkohol auf ein Minimales zu reduzieren. Kneipen und Bars ist es verboten nach 2 Uhr in der Nacht Alkohol auszuschenken. Heißt mitunter, die lassen ab 1:30 Uhr keinen mehr rein und machen um 5 Minuten vor 2 Uhr zu. Das Trinken in der Öffentlichkeit ist vollständig  verboten und wird mit empfindlichen Bußgeldern quittiert (Minimum $350).

Polizei

Die Polizei ist in LA ist gut ausgestattet, welche grundsätzlich besonders in farbigen Minderheiten gefürchtet werden. Ich konnte keinerlei schlechte Erfahrungen mit Polizisten machen. Wenn man Probleme hat, kann man gerne einen Police-Officer ansprechen und einem wird bestmöglich geholfen. Sollte es aber so sein, dass der Officer von euch etwas möchte, ist die Fragerei nicht zimperlich. Meist wird man kaum zu Wort gelassen, sondern hat ausschließlich die Fragen zu beantworten. Ich habe keinen Fall erlebt, wo ich mich unwohl gefühlt habe. Außerdem erkennt man euch sofort am Akzent, dass ihr aus Deutschland kommt. Das Gute ist, Deutschland hat eine unheimlich gute Reputation in den Staaten und jeder wird euch freundlich begegnen. 

Englisch

Um euer Englisch zu verbessern, solltet ihr das Gespräch suchen. Die Amis lieben es zu quatschen. Das hat mir sehr geholfen. Mit der Zeit wird es immer einfacher Konversationen zu führen, da der Wortschatz, gemäß dem Dialekt, wächst. Mit eurem Akzent habt ihr den Welpen-Bonus, also kann die Umschreibung noch so dämlich sein. Hauptsache der Gesprächspartner weiß, was ihr sagen wollt.

In der Hochschule wird natürlich ausschließlich Englisch gesprochen. Jedoch kommt selten ein längeres Gespräch mit dem Professor auf. Man muss sich keine Sorgen machen, gar nichts zu verstehen. Das Tafelbild unterstützt das Gesagte genügend. Wenn dann aber doch Fragen übrigbleiben, dann ist es auch keine Schande nachzufragen. Auch sind die Kommilitonen hilfsbereit und freundlich. Man kann viel beim Zuhören lernen. Um das eigentliche Sprechen drum rum kommt aber niemand.

 

Adam Ozeir zuletzt bearbeitet am 01.02.2018