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Fazit Long Beach

Das halbe Jahr in den USA hat mich jetzt nicht total verändert, aber kalt gelassen hat es mich auch nicht. Das Wichtigste ist, dass man sich getraut hat, die „deutsche Brille“ abzusetzen, die Welt auch mal durch die Augen anderer gesehen zu haben. Jeder der einmal weg war, weiß wovon ich rede.

Hinsichtlich der Bildung, die ich genießen durfte, war das zwar vom Anspruch nicht wirklich schwer, hat mir aber vom Verständnis enorm viel gebracht. Für mich war die Kombination aus Theorie in Deutschland und dem Praxisbezug in den USA unheimlich hilfreich. Dort lernt man die Basis, von der man sich letztendlich alles weitere selber beibringen kann. Die Betreuung der Instructor war gut und menschlich auf einer netten, angenehmen Ebene.

Meine sprachlichen Fähigkeiten haben sich in dem halben Jahr stark verbessert. Mittlerweile spreche ich fließend Englisch und kann mich ganz passabel ausdrücken. Ebenso hat sich ein Gefühl für die Sprache entwickelt und der Akzent ein wenig verringert.

Generell fand ich es schön, mit den Vorurteilen über die Menschen in den USA mal aufräumen zu können. Seitdem ich dort war, weiß ich viel mehr und konnte meinen Horizont erweitern und mir ein eigenes Bild machen.

Besonders gut gefallen haben mir die Menschen in Kalifornien. Die sind so freundlich aufgeschlossen und höflich, dass es Spaß macht, sich in ein Gespräch verwickeln zu lassen.  

Wenn man zurück nach Deutschland kommt, fühlt man sich erst mal total unwohl und allein gelassen, es fehlt was. Überall wird der Service, „sich wohl fühlen“, als höchstes Gut gesehen. Ob man nun Einkaufen geht und der Verkäufer es als persönlichen Anspruch sieht, euch zu unterstützen oder ihr einfach nur suchend auf der Straße steht, ihr werdet angesprochen und gefragt, ob man helfen kann.

 

Adam Ozeir zuletzt bearbeitet am 07.03.2018