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Meine erste Woche in Kalifornien / Fullerton

Wie in dem letzten Beitrag erwähnt hatte ich eine sehr schöne Zeit in New York. Nun geht es weiter nach Kalifornien, ich war ehrlich gesagt ziemlich aufgeregt als ich im Flieger saß. Der Gedanke, dass ich die nächsten Monate auf mich ganz alleine gestellt bin war ziemlich ungewohnt, da ich normalerweise immer mindestens eine Person an meiner Seite hatte, die mich auf meinen Reisen begleitet hat. Aber ich bin immer sehr zuversichtlich, dass alles gut laufen wird.

Der Flug nach Los Angeles (LAX) war relativ entspannt und als ich am Flughafen ankam habe ich mir ein Uber nach Fullerton bestellt (ca. 45$). Ich bin dann ins AirBnb gefahren, dort habe ich dann die anderen getroffen, wir hatten uns vorher über die Facebook Gruppen kennengelernt und uns zusammen ein Airbnb gemietet. Die Unterkunft war ziemlich schön, es war ein klassisches amerikanisches Haus in Stadtteil „Roland Hights“. Aus meiner Sicht lief eigentlich alles sehr unkompliziert, aber es gab einen Punkt den ich evtl. vorher etwas besser überdenken hätte sollen, denn die Unterkunft war ca. 12 min mit dem Auto von der Universität entfernt und somit musste ich mich an die Tagesplanung der Jungs anschließen. Die Jungs kamen ca. eine Woche vor mir in Fullerton an und somit hatten sie sich in der ersten Woche gut eingelebt und auch einiges schon gesehen. Ich habe parallel nach einer Unterkunft gesucht da von Anfang an klar war, dass ich nach den 14 Tagen im Airbnb sowieso in eine eigene Unterkunft ziehen werde. Auf jeden Fall wurde ich dann nach intensiver Recherche in den Facebook-gruppen fündig.

Ich wohne zur Zeit ca. 10 min zu Fuß von der Universität bei einer amerikanischen Familie, dort habe ich mein eigenes Zimmer im Haus, super schön finde ich, dass das Haus einen eigenen Pool hat der um ehrlich zu sein von keinem außer mir genutzt wird. Die Familie ist klassisch amerikanisch und sehr hilfsbereit, wir kommen gut miteinander zurecht. Ich habe einige Freunde hier gewonnen die auch sehr nah an mir wohnen. Relativ nah an dem Haus wo ich wohne, finden sich zahlreiche Essensmöglichkeiten, es ist eigentlich von jeder Essenskategorie etwas zu finden. Im Allgemeinen bin ich sehr glücklich dort zu wohnen und ich denke, dass ich mich dort in den nächsten Monaten gut fühlen werde.

So und nun zur ersten Woche an der Universität, diese war sehr entspannt und gut strukturiert. Am ersten Tag kam man mit anderen internationalen studierenden zusammen. Man hat eine Einführung bekommen und es wurde der Studienverlaufsplan des Semesters eingeführt. Den Tag sollte man auf jeden Fall wahrnehmen, da man dort wichtige Informationen bekommt. Außerdem ist es eine gute Gelegenheit um andere Leute kennenzulernen. Ich habe dort meine Freunde kennengelernt mit denen ich täglich Zeit verbringe, es ist also sehr empfehlenswert die Einführungswoche zu besuchen.

Man hat zum Ende der ersten Woche eine Rückmeldung zu den Kursen bekommen die man gewählt hatte, grundsätzlich kann ich sagen das man in fast keinen Kurs direkt reinkommt. Man muss dann neue Kurse finden die frei sind oder Kurse „crashen“ dazu werde ich aber in dem kommenden Beitrag etwas genauer eingehen. Ich würde jetzt sagen, dass das der bis jetzt anstrengendste Teil der Universität war. Mehr dazu aber im kommenden Beitrag, da ich euch gerne etwas genauer darüber Informieren möchte was der beste Weg ist um an seine Wunschkurse zu kommen.

Bis bald liebe IEC- Community

Daniel Hussein zuletzt bearbeitet am 09.12.2019