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Whitsunday Island

Auf unserem Trip entlang der Ostküste durften die Whitsunday Islands natürlich nicht fehlen. Diese insgesamt 74 Inseln liegen nahe des Touristenzentrums Airlie Beach und sind von dort auch mit dem Boot erreichbar. Dabei ist die namensgebende Whitsunday Island die größte Insel, wo sich auch der berühmte Whitehaven Beach mit seinen tollen Farben befindet. Airlie Beach selbst ist ebenfalls sehenswert. Das kleine „Dorf“ mit wenigen tausend Einwohnern fühlt sich wie ein entspannter Urlaubsort an. Im Ort haben wir in einer der zahlreichen Agenturen eine Tour zur Whitsunday Island gebucht. Gekostet hat das ganze ca. 180 $, inklusive Schnorcheltour. Dabei behauptet das Unternehmen „Ocean Rafting“, bei dem wir gebucht haben, einer der zwei einzigen Veranstalter zu sein, die die Erlaubnis haben am berühmten Whitehaven Beach anlegen zu dürfen.

Whitehaven 1

Bei Ankunft am Hafen kann man für zusätzliche 8 $ einen Neopren leihen (für alle Verfrorenen). Da die Inseln in der Tat nicht klein sind, haben wir zum ersten Schnorchelspot ganze 45 Minuten gebraucht. Die Fahrt war jedoch alles andere als Langweilig. Wer am Bootsrand sitzt erlebt eine Actionreiche fahrt und der Skipper lässt es sich auch nicht nehmen waghalsige Manöver zu fahren um die Gäste zu unterhalten :P. Am ersten Schnorchelspot haben wir dann etwa 30 Minuten verbracht und konnten einige Fischschwärme und sogar große, 1-2 Meter lange Fischarten sehen. Dabei werden die Fische angefüttert um näher ans Boot ran zu kommen. Nach weiteren 45 Minuten Bootsfahrt ging es dann weiter zum nächsten Schnorchelspot, der jedoch nicht sehr viel zu sehen bot. Dafür haben wir auf dem Weg vom Boot aus Delphine gesehen. Nach einer weiteren kurzen Bootfahrt haben wir dann endlich die Whitsunday Island erreicht. Vom Strand auf sind wir dann ein paar Minuten durch den Wald gewandert bis wir schließlich an einem Aussichtspunkt ankamen, von dem aus man einen super Blick über den Whitehaven Beach hatte. Trotz dieser gigantischen Aussicht war ich etwas von der Atmosphäre enttäuscht. Da neben uns auch andere Touristenboote angelegt haben, war der Aussichtspunkt ziemlich überladen. Aber das ist nun mal normal, dass solche Attraktionen gut besucht sind. Dennoch ist der Strand definitiv einen Besuch wert. Wer hier ein Foto vom Strand macht hat ein Unikat für sich, da die Farben des Meeres, bedingt durch das Licht, sich ständig ändern und der Strand jedes Mal anders aussieht. Die komplette Insel ist außerdem ein geschützter Park, weshalb es verboten ist den unglaublich weißen Sand mitzunehmen (hohe Strafen, wenn man damit bei Ausreise erwischt wird). Super finde ich, dass die Australier in allen geschützten Parks biologische Sanitäreinrichtung aufstellen, um die Umwelt nicht zu verschmutzen.

Im Anschluss konnten wir noch eine halbe Stunde am Strand entspannen, bevor es dann am Boot Essen gab und es wieder zurückging. Obwohl die Fahrt ziemlich lang war und die Insel sehr mit Touristen überfüllt war, habe ich die Zeit dort sehr genossen. Alle die auf Idylle und Einsamkeit beim Reisen stehen kommen jedoch hier vielleicht nicht 100% auf ihre Kosten :P. Dafür bietet die Ostküste Australiens unzählige ruhige und idyllische Orte, welche man alle in guten Reiseführern findet.

Whitehaven 2

Moritz Schmehling zuletzt bearbeitet am 27.10.2017