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South West Trip 2

Vorbei an grünen Wald- und Wiesenlandschaften, machten wir uns weiter auf den Weg Richtung Osten. Die meisten Straßen in dieser Margaret River Region verlaufen ohne Kurven und es scheint, als würde es unendlich so weiter gehen. Auf den Wiesen befinden sich meist unzählige Kängurus. Die Kängurus in dieser Region sind nicht an Menschen gewöhnt, sobald man ihnen etwas näherkam, hoppelten sie bereits weiter.

Weiter ging es zu den Riesenbäumen in Pimberton. In den Wäldern von Pimberton befinden sich acht Riesenbäume, welche im Jahre 1937 jeweils mit einem Feuerwachturm mit Aufstieg und einer Aussichtsplattform versehen wurden. Da heutzutage die Überwachung von Bränden mit Helikoptern durchgeführt wird, wurden drei der Riesenbäume zum Aufstieg freigegeben. Rings um den Baum sind Eisenpinne Helix förmig eingeschlagen und auf 75 Meter eine Aussichtsplattform montiert. Der Aufstieg ist nichts für schwache Nerven und Leuten mit Höhenangst wie mir. Während des Aufstiegs gibt es keine Sicherung, man ist auf sich allein gestellt und selbst für sich verantwortlich. Ich kann euch von diesem Erlebnis nicht berichten, empfehle euch jedoch nach Bildern von der Aussicht im Netz zu suchen. Mir wird ehrlich gesagt schon schwindelig, wenn ich Bilder vom Aufstieg der ersten Meter betrachte.

Ungefähr 100 km weiter südöstlich im Walpole-Nornalup National Park befindet sich das Valley of the Giants. Hier wurde zwischen riesigen Tingle Bäumen ein 500 Meter langer Schwebender Steg durch die Baumkronen errichtet. Eine überwältigende Aussicht durch die Baumkronen des Waldes bei einer Höhe von bis zu 40 Meter über dem Boden. Der Tree Top Walk führt geradewegs zum Ancient Empire Walk. Ein hölzerner Weg führt unterhalb vorbei an riesigen Red Tingle Trees (Eucalyptus Jacksonii). Durch Waldbrände und Termitenbefall haben viele der Bäume einen hohlen Stamm.

Auf dem Weg weiter Richtung Albany machten wir einen Halt in der farbenfrohen Williams Bay. Der Elephant Rock, eine Felsformation an der Küste. An diesem Küstenabschnitt liegen viele Granitfelsen direkt an der Küste. Mit etwas Fantasie erinnert die Formation an eine Elefantenherde. Das Meer leuchtet hier in den schönsten Farben.

The Natural Bridge ist eine gigantische Granitwand, die im Laufe der Jahrhunderte durch Wellen und Erosion ausgehöhlt wurde. The Gab ist eine 30 Meter tiefe, sehr enge Schlucht. Das peitschende Meer drückt hier seine Wellen mit aller Wucht in diese Spalte. Die drei Tage waren vollgepackt mit wunderschönen Sehenswürdigkeiten, ich hätte gerne noch mehr Zeit gehabt, denn meistens hatten wir nur kurz Gelegenheit, ein paar Fotos zu schießen.

Gaetano Vasta zuletzt bearbeitet am 02.02.2020