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Wochenendtrip Nr.2

Back to Nature - Wilson Promontory National Park

Hallo ihr Lieben,

eine neue Woche neigt sich dem Ende entgegen und ich möchte den #throwbackthursday heute dazu nutzen, um euch von meinem letzten Wochenendtrip zu erzählen. Ich finde es super, dass viele Austauschstudenten genauso unternehmenslustig sind wie ich. Dementsprechend einfach findet man immer Leute, die offen für neue Sachen sind. Mit meiner Mädelsgruppe hatte ich schon über einen Ausflug zum Wilson Promontory National Park philosophiert. Per Zufall sind wir auf einer Busfahrt zum Strand mit anderen Studenten ins Gespräch gekommen, die die gleiche Idee hatten. Kurzer Hand wurde somit unsere Reisegruppe von 4 auf 10 Leute aufgestockt.  Je mehr desto besser, heißt es ja. Aber neben dem "Mehr" an Spaß kommt auch ein "Mehr" an Organisationsaufand. Dieses Mal brauchten wir zwei Autos, um alle vom Fleck zu bekommen und auch ein Schlafplatz für so viele Leute musste erst einmal gefunden werden. Am Ende landeten wir in einem super idyllischen Ferienhaus nur 40min entfernt vom Nationalpark. Das AirBnB lag in Sandy Point, hatte 3 Schlafzimmer, super weiche Sofas, eine kleine Holzterrasse und sogar einen eigenen Grill. Ein Luxus, den man sich zu zehnt wirklich erschwinglich leisten kann.

Eine Gruppe von uns hatte sich schon Freitagfrüh auf den Weg gemacht. Ich hatte noch eine Vorlesung, weshalb ich erst am Nachmittag mit dem zweiten Auto hinterherfahren konnte. Gemäß der Wagenaufteilung waren wir auch für das erste Abendbrot verantwortlich und durften uns am zweiten Abend kulinarisch überraschen lassen. Klassisch und im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir ein spätes BBQ organisiert, weil wir erst gegen 21:00h angekommen sind. Die anderen hatten ganz offensichtlich schon einen gemütlichen Strandtag hinter sich und als wir alle endlich zusammen waren, konnten wir den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Aus einer Laune heraus haben wir uns spät abends noch zum nahegelegenen Strand aufgemacht, um dort nachtzubaden. Wie der Zufall es wollte, wurden wir auf diese Weise noch Zuschauer eines echten Naturspektakels. Dank biolumineszierendem Planktons leuchteten die Wellen wie auf magische Weise und im Wasser hatte man das Gefühl, als ob man mit Glitzer überdeckt wird. Ein echtes Träumchen ;)

Am nächsten Morgen wurde ich als Tourguide auserkoren und führte unsere kleine Wanderung im Nationalpark an. Unsere Route führte auf einem kleinen Pfad zuerst zum Fairy Cove, einem abgelegenen Strandabschnitt, wo wir uns in die Wellen stürzten. Danach ging es bis zum Wendepunkt Torgue Point, um die beste Aussicht über die Buchten zu haben. Auf dem Rückweg haben wir noch kurzer Hand einen Zwischenstopp am Promontory Wildlife Walk gemacht. Neben massig vielen Kängurus hatten wir das große Glück, auch einen verfressenen Wombat hautnah zu beobachten. Mein persönlicher australischer Streichelzoo füllt sich also langsam ;)

Der Sonntag war ein typischer Wochenendausklang. Nachdem wir das Haus geräumt hatten, sind wir zum Waratah Bay gefahren, um die verbleibende Zeit gemütlich am Strand ausklingen zu lassen.

Alles in allem hat es sich total nach Urlaub angefühlt und ich hätte fast vergessen, dass man am Montag wieder zurück in die Uni geht. Nichtsdestotrotz kann ich nicht genug von der Natur bekommen und freue mich auf die nächsten Miniabenteuer.

 

Lasst es euch gut gehen,

Eure Marie

Marie Kloppe zuletzt bearbeitet am 13.12.2018