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Things To Do in December

Thing to do in Melbourne in DECEMBER

Ein sonniges Hallo aus Down Under,

In den letzten drei Wochen habe ich mich schreibtechnisch etwas rar gemacht. Tschuldige dafür, aber ich habe die Weihnachtsferien für 2 kleine Reisen genutzt und dabei hatte ich nicht immer den gewohnten Empfang. Dazu aber mehr in meinem nächsten Kapitel. Heute möchte ich den Monat Dezember etwas aufholen und für euch Revue passieren lassen, was Melbourne für mich bereithielt.

Wenn sich das Wetter von seiner schönen Seite zeigte, habe ich meine Strandsachen geschnappt und bin ans Meer. Die Fahrt vom Campus bis zum Strand dauert gut 1h20min, was in den mäßig belüfteten Öffentlichen meistens kein Zuckerschlecken ist. Aber immerhin gibt es in Melbourne zahlreiche Strände. Die Auswahl reicht vom hippen Strand in St. Kilda mit vielen Bars und Cafés bis hin zu den weiter südlich gelegenen Strandabschnitten von Elwood oder Brighton und ist letztendlich persönliche Geschmackssache. Besonders in Brighton sollte man aber mit vielen Touristen rechnen, die sich die bunten Brighton Bathing Boxes anschauen wollen. Sobald die Sonne rauskommt, sind generell die Strände gut bevölkert. Kein Wunder, wenn einem der Port Phillip direkt vor der Nase liegt. Wenn man also nicht zum Hundestrand ausreißen will, sollte man keine allzu großen Berührungsängste haben ;)

Nach einem ruhigen Tag am Strand kann man den Abend in einem Club oder mit Livemusik in einer Bar ausklingen lassen. Oder sollte ich lieber Nachmittag sagen. Denn eines habe ich schnell gemerkt. Nämlich, dass die Australier eine andere Ausgeh-Kultur haben als der Durchschnittsdeutsche. Getreu dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ füllen sich die Pubs und Bars schon am frühen Nachmittag und auch die Clubs öffnen schon ab 20:00 ihre Tore. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass meistens gegen 3:00 die Schotten dicht gemacht werden. Vorteil bei der ganzen Sache ist, dass man am nächsten Morgen leichter aus den Federn kommt oder den fehlenden Schlaf am Strand nachholt ;) Da war ich dann auch nicht erstaunt, als ich von der Picknick Elektronik-Serie gehört habe, die im Sommer jeden Sonntag von 15:00 – 22:00 abgehalten wird. Das Minifestival war ein super Open Air Auftakt für diesen Sommer und ich hoffe, da kommt noch mehr.

Last but not least steht im Dezember natürlich auch die Adventszeit an. In einem früheren Artikel habe ich schon beschrieben, wie schwer es sein kann, in Weihnachtsstimmung bei gut 28°C zu kommen. Daher habe ich nur noch eine kleine Ergänzung hinzuzufügen. Anders als in Deutschland, gibt es hier keine permanenten Weihnachtsmärkte für 3-4 Wochen. Der Federation Square ist da sicherlich die Ausnahme, weil er das Zentrum der Festlichkeiten repräsentiert. Aber ansonsten gleichen die Weihnachtsmärkte eher Eintagsfliegen oder werden ähnlich wie Wochenmärkte organisiert. Ich rate also, den Kalender im Auge zu behalten, um spezielle Märkte und Ausstellungen nicht zu verpassen. Egal ob Vintage-, Kunst- oder internationale Märkte, am Ende ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei.

Ab dem 21. Dezember ist die Uni dann auch in die Weihnachtspause gegangen und hat bis zum 04. Januar ihre Dienste weitestgehend eingestellt. Jetzt wird der Campus langsam wieder belebt und ich kehre auch mit den Gedanken an die nächsten bevorstehenden Aufgaben zurück. Doch bis der Ernst am Montag beginnt, kann ich noch etwas in den Erinnerungen an die letzten Wochen im Ferienmodus schwelgen.

Was mir jetzt noch bleibt, ist euch einen fantastischen Start ins neue Jahr zu wünschen mit guter Laune und vielen kleinen Abenteuern,

Eure Marie

Marie Kloppe zuletzt bearbeitet am 05.01.2019