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Get the orientation!

Für die Masterkurse ist statt einer kompletten Orientation Week nur ein ganzer Tag vorgesehen. Dieser ist mit Sicherheit genauso aufgebaut, wie wir einen Einführungstag aus Deutschland kennen. Die unterschiedlichsten Institutionen der Uni stellen sich vor und zu guter letzt schreibt man sich noch in seine Kurse ein und zwischendurch wird man mit reichlich Pizza, Wraps, Obst und Softgetränken zufrieden gestellt.

Seit einer Woche darf ich nun das Uni-Leben in Newcastle genießen, und was soll ich sagen: RESPECT! Denn, im Vergleich zu meinem bisherigen Uni-Leben, wird hier doch schon einiges mehr abverlangt. Gerade das Vorbereitungslevel ist mit Sicherheit höher angesetzt, da schon vorausgesetzt wird, sich VOR der Vorlseung zu belesen und die entsprechenden Kapitel und Artikel usw. zu recherchieren.

Ich besuche hier drei Kurse, was in meinen Augen vollkommen ausreichend ist. Meines Wissens beträgt die maximale Anzahl vier. Die Vorlesungen sind immer für drei Stunden angesetzt und setzen durchaus eine aktive Mitarbeit voraus. Meine bisherigen Professoren können allesamt sehr unterhaltsam und auch humorvoll die Lehrveranstaltungen gestalten.

Es müssen im Laufe eines Trimesters/ Semesters mehrere sogenannte Assignments abgeliefert werden, die z.B. in Form eines Essays bestehen oder eines Group Reports oder einer Präsentation oder eines Workshops und und und. Das bedeutet im Großen und Ganzen, dass man sich wöchentlich bzw. regelmäßig doch mit dem Studieninhalt auseinandersetzen muss, da man für viele Arbeiten nur 4-6 Wochen Zeit hat. Die Gesamtnote setzt sich dann z.B. aus dem Ergebnis eines Essays, eines Group Reports, der mündlichen Mitarbeit und dem Final Exam auseinander. Also wenn man wirklich mal etwas in den Sand setzen sollte, kann man immer noch auf die anderen Ergebnisse hoffen. Oder auch nicht?!

Das Ungewohnteste für mich ist bisher das stetige Lesen. Und ich würde schon behaupten, dass ich der englischen Sprache gut mächtig bin, ich kann der Lehrveranstaltung auch gut folgen, aber gerade zu Beginn ist das akademische Level doch recht gewöhnungsbedürftig. Nichts desto trotz bietet die Uni viele kostenfreie Workshops an, um gerade aufzuzeigen, worin der Unterschied eines Essays besteht und wie man einen Report anfertigen sollte usw. Also man wird nicht alleine gelassen. Und gerade zu Beginn muss man sich ersteinmal mit all der Online-Organisation zurechtfinden.

Es gibt auch immer eine entsprechende Literatur, die vom Lehrenden vorausgesetzt wird. Diese solltet ihr euch am besten schon vor der ersten Uni-Woche durch die Bibliothek anschaffen. Es gibt nicht allzu viele Exemplare und die Ausleihdauer ist sehr gering. Man kann die Bücher selbstverständlcih auch kaufen, aber wir sprechen hier schon von Preisen von um die 100 € pro Buch, und für das Geld gehe ich doch lieber bei Aldi shoppen und gönne mir ein wenig Sightseeing.

Viele Grüße, IEC-Ambassador Kaja

Kaja-Maria Kuntsche zuletzt bearbeitet am 09.09.2012