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Choose your courses

Alles Rund um die Kurse an der Griffith University

Vielleicht wirft die Kurswahl an der Uni noch einige Fragen bei euch auf. Ich war zunächst einmal verwirrt, dass ich keine Kursübersicht für mein Semester gefunden habe. Keine Sorge, die Kurse werden hier fast alle jedes Semester angeboten. Guckt euch also erst einmal die Kurse aus dem Vorsemester an und macht euch Notizen. Hieraus wählt ihr dann 5 Kurse bei eurer Bewerbung an der Uni. Im nächsten Schritt erfahrt ihr dann, ob die Kurse von der Uni genehmigt wurden. Teilweile könnt ihr einige Kurse nicht belegen, weil ich das Vorwissen fehlt, oder ähnliches. Sind eure Kurse dann bestätigt und das Semester steht kurz bevor geht es zur Onlineeinschreibung. Dieses ist an der Griffith wirklich sehr gut geregelt. Ihr bekommt eure Zugangsdaten und loggt euch dann im Griffith Portal, über die Griffith-Website, an. Erst füllt ihr noch ein paar Daten über euch aus und dann kommt ihr zur Einschreibung. Die Tutorien zu den einzelnen Vorlesungen werden mehrfach in einer Woche angeboten. Ihr könnt hier den Tag und die Zeit wählen, die euch am besten passt. Macht die Einschreibung deshalb nicht allzu spät, sonst sind die guten Zeiten schon alle voll. Ihr könnt zwischen 3 und 5 Kursen wählen. Ich habe mich anfangs für 3 entschieden und nun noch einen 4 hinzugenommen. Ich empfehle euch, euch für alle 5 Kurse erst einmal anzumelden. Ihr habt nach Beginn des Studiums noch circa einen Monat Zeit, um Kurse wieder abzuwählen. Hier waren ein paar Leute, denen ein oder zwei Kurse nicht gefallen haben. Da sie für 5 angemeldet waren, konnten sie diese problemlos abwählen. Ich denke auch, dass für das Auslandssemester 5 Kurse zuviel sind. Man hat doch das ganze Semester etwas zutun, da viele Gruppenarbeiten und kurze Hausarbeiten anstehen. Meine erste kurze Prüfungsleistung war schon in Woche 3 fällig. Man wird hier also von Anfang an zum Lernen aufgerufen. 3 bis 4 Kurse sind deshalb eine gute Sache. Wenn ihr anfangs 5 gewählt habt, dann habt ihr die Chance euch die besten rauszusuchen und einen Kurs, der euch nicht gefällt, einfach abzuwählen. Deshalb mein Tipp: Guckt euch erstmal alle Kurse an und entscheidet euch dann für die besten. Man sollte sich im Auslandssemester ja schließlich auch nicht überarbeiten. Ansonsten empfinde ich das Studieren hier in Australien ganz anders als in Deutschland. Es ist wirklich sehr interaktiv – sogar in Vorlesungen mit 500 Leuten werden Fragen gestellt. Außerdem nehmen auch viele Dozenten Rücksicht auf Internationale Studenten. Diese Woche wurde ich von zwei Tutoren angesprochen und um ein Feedback zum Kurs gebeten. Es geben sich wirklich alle viel Mühe, den Stoff verständlich aufzubereiten. Pro Kurs gibt es dann nicht nur eine, sondern mehrere Prüfungsleistungen. Bekommt aber keinen Schock, wenn ihr in einem Kurs eine Gruppenarbeit, eine Hausarbeit und eine bis zwei Klausuren schreiben müsst. Es ist wirklich machbar. Hausarbeiten sind auch nicht so lang wie in Deutschland. Meistens handelt es sich um 3 Seiten. Die Gruppenarbeiten sind meistens kreativ. Ich muss zum Beispiel ein 5-minütiges Video mit meiner Gruppe drehen. Es sind also teilweise auch spaßige Sachen dabei. Meine Klausuren hier sind dann Multiple Choice. Ich bekomme dann jede Woche einen Übungstest im Internet, mit dem ich mich vorbereiten kann. Außerdem werden die Vorlesungsfolien alle hochgeladen und meistens auch noch mit vielen hilfreichen Notizen vom Dozenten erweitert. Alles in allem muss man hier schon etwas tun und kann sich nicht das ganze Semester lang ausruhen. Wenn man aber ein bisschen diszipliniert ist und sich nach einem Tutorium hinsetzt und sich die Notizen noch einmal ansieht, dann kann man sich auch die Wochenenden freinehmen, um etwas Schönes zu unternehmen.

Das heißt also: Macht euch anfangs keine Sorgen um die Einschreibung und Kurswahl, was kompliziert aussieht entpuppt sich als „easy going“, wählt lieber einen Kurs mehr als weniger und entscheidet dann, und kommt nicht mit der Einstellung, dass ihr ein Freisemester in Australien habt, sondern macht euch bewusst, dass auch Arbeit auf euch zukommt.

Mehr zum Studium an der Griffith erfahrt ihr zum Ende des Semesters!

Hilfe und Wegweiser am Campus

Svenja Vogel zuletzt bearbeitet am 22.08.2014