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Let’s go to the beach

Coolangatta Beach an der Gold Coast

Wer einfach mal raus will aus dem Klausuren- und Lernstress, der findet hier den perfekten Trip. Uns hing der ganze Marketingstoff schon lange aus den Ohren raus, also brauchten wir mal wieder ein bisschen Farbe in unserem Leben. Deshalb haben wir die triste Bib hinter uns gelassen und sind zum nächsten Bahnhof gefahren. Zugegebenermaßen haben wir dann eine verdammt lange Zeit in Zügen und Bussen verbracht, aber es hat sich gelohnt. Von South Bank aus haben wir den Gold Coast Train genommen und sind bis zur letzten Station nach Varsity Lakes durchgefahren. Von hier aus haben wir dann noch den Bus bis nach Coolangatta genommen. Coolangatta ist der andere Strand, den man an der Gold Coast neben Surfers Paradise unbedingt besuchen sollte. Bereits die Busfahrt ist sehr schön, da man die ganze Zeit an der Küste entlang fährt. Sobald es einem dann gefällt, kann man einfach aussteigen und sein Handtuch am weißen Sandstrand ausbreiten, in die Wellen springen, den Surfern zusehen und sich danach von der warmen Sonne trocknen lassen. Wir sind bis nach Kirra gefahren, da es hier auch kleine Restaurants und Cafés gibt. Nach der langen Zugfahrt hatten wir uns ein ordentliches Mittagessen auch echt verdient. Hierbei hat man die Auswahl: Es gibt kleine Takeaway-Buden mit Burgern und Fish&Chips oder aber schicke Restaurants. Nach dem Essen sind wir dann erstmal in die Wellen gesprungen. Das Meer ist inzwischen schon relativ warm. Es ist zwar immer noch eine Erfrischung aber man braucht wirklich keine Überwindung mehr um sich in die Fluten zu stürzen. Vor Quallen muss man sich an der Gold Coast wohl auch nicht fürchten, wir sind jedenfalls keiner einzigen begegnet. Nach dem Schwimmen sind wir dann an den Strand zum Sonnen. Der Vorteil vor Surfers Paradise ist, dass der Strand super leer ist. Man ist fast ganz alleine. Zudem kann man auch eine lange Promenade direkt am Meer entlang laufen. Nach ca. 2,5 km kommt man dann an einen ganz kleinen verlassenen Strand. Das ist unbedingt ein Spaziergang wert. Außerdem kommt man auf dem Weg an einer ganz populären Fotostelle vorbei. Wenn man ein bisschen zwischen Büschen und Steinen klettert, dann kann man ein traumhaftes Foto von der Skyline von Surfers Paradise machen. In Natura sieht dass alles natürlich noch schöner aus als auf dem Foto. Wer auf Klettern keine Lust hat, sieht die Skyline natürlich auch ganz einfach vom Ufer aus. So gegen Nachmittag wird es dann immer windiger und kälter. Perfekter Stopp ist also das nächstbeste Café. Da in Australien alles relativ früh zumacht, hatten wir nicht mehr die große Auswahl. Uns hat es dann in ein Veganes Restaurant gezogen, in dem der Kakao mit Kokosmilch serviert wurde. Es war mal was anderes und hat auch wirklich gut geschmeckt. Danach haben wir uns dann auf den Rückweg begeben. Für die Züge und Busse in Brisbane sollte man unbedingt immer eine Jacke dabei haben. Die Klimaanlagen laufen auf Hochtouren und man fühlt sich wie im deutschen Winter.

Tja und so schnell geht ein schöner und entspannter Tag zu Ende und ich sitze schon wieder in der Bib. Am Samstag heißt es dann Daumen drücken.

Die Skyline von Surfers Paradise

Svenja Vogel zuletzt bearbeitet am 08.11.2014