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Enjoying Byron Bay

Drei unvergessliche Tage in Byron Bay

Natürlich gibt es auch eine Orientierungswoche an der Griffith. Entweder bleibt man am Campus und kann hier das Programm mitmachen, oder man fährt nach Byron Bay. Ich war unglaublich froh darüber, dass ich den Tripp nach Byron Bay gebucht habe, weil ich das Programm am Campus eher unspektakulär und eintönig fand. Also bin ich am Mittwoch morgen in der Frühe nach Byron Bay gestartet. Wir waren circa 120 Studenten aus Brisbane und Gold Coast und man hat sich super schnell kennengelernt. Schon an der Haltestelle hat man neue Gesichter gesehen und neue Kontakte geknüpft. Die Fahrt nach Byron Bay dauerte dann 2 Stunden und dann ging das Programm für mich auch schon los. Ich bin Kajak fahren gegangen. Zu 90% sieht man dabei Delfine, aber wir hatten leider kein Glück (Die anderen Gruppen hatten davon etwas mehr). Trotzdem hat das Kajak fahren in den Wellen unglaublich viel Spaß gemacht. Danach ging es dann weiter mit einer Surfstunde. Hierbei haben wir dann sogar die lang ersehnten Delfine gesehen. Davon gibt es in Byron Bay wirklich sehr viele. Schon beim Strandspaziergang kann man sie in den Wellen toben sehen. Das Surfen hat unfassbar viel Spaß gemacht. Keiner von uns konnte so richtig gut stehen, aber es war auch schon witzig es nur zu versuchen. Dank Taucheranzug ist es auch nicht kalt im Wasser und die Surflehrer sind wirklich sehr gut und geben Acht, dass niemandem etwas passiert, und das jeder so seine Erfolgserlebnisse auf dem Surfboard hat. Das werde ich nie vergessen. Nach diesem anstrengenden Programm war ich erst einmal platt und habe mich im Hostel ausgeruht. Am Abend sind wir in eine Backpacker-Bar gegangen und hatten sehr gutes Abendessen. Jeder konnte aus vier unterschiedlichen Gerichten wählen, und ein vegetarisches Essen war auch mit dabei. Nach dem Essen ging dann auch das feiern los und dank vieler witziger Spiele dauerte es nicht lange, bis die Stimmung auf dem Höhepunkt war und wir alle getanzt haben und uns noch besser kennengelernt haben. Den nächsten Tag hatte ich dann frei und konnte das wunderschöne Byron Bay erkunden. Es gibt sehr viele niedliche und coole Surferläden hier, also solltet ihr die Geldbörse lieber einstecken... Außerdem war es schon warm genug, um am Strand zu liegen und die Sonne zu genießen. Am Abend ging es dann wieder zum Essen und anschließend in einen Club. In Australien scheinen alle sehr früh auszugehen, sodass die Abende auch früh zuende sind. Das war sicherlich ein Glück, da wir am nächsten Tag zum östlichsten Punkt Australiens gewandert sind. Das war mehr als nur anstregend aber hat sich gelohnt: Der Blick von dort ist wunderschön und wir haben super viele Delfine und sogar zwei Wale gesehen. Nach dem anstrengenden Lauf, sind wir dann erstmal Pizza essen gegangen und haben uns dann auf den Rückweg begeben. Wir haben einen Zwischenstopp im Animal Sanctuary gemacht. Zwei Stunden lang die Tiere Australiens hautnah erleben. Man kann Koalas streicheln und mit Kängurus kuscheln. Es war wirklich ein tolles Erlebnis. Danach haben alle den Heimweg verschlafen und waren total platt von der Fahrt. Es war schon sehr anstrengend aber ich bin total froh, dass ich dort mitgemacht habe. Ich habe so viele neue und nette Leute kennengelernt, die meine Interessen teilen und mit denen ich jetzt schon die nächsten spannenden Tripps plane. Wenn ihr also überlegt nach Byron Bay zu fahren: Macht es!!! Es war die perfekte Orientierungswoche!

Australiens Tierwelt erleben

Svenja Vogel zuletzt bearbeitet am 28.07.2014