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Getting started

Meine Abreise und ersten Tage in der neuen Heimat

Meine Abschiedsparty war ein voller Erfolg. Zu dritt haben wir in dem Gemeinschaftsraum meines Wohnheims eine riesen Party gefeiert. Alle unsere Freunde waren dort, die Stimmung war super und das Essen und die Deko passten perfekt zum Motto "RED-WHITE-BLUE". Wir alle drei haben uns in Länder mit rot, weiß, blauen Flaggen verabschiedet. Auch wenn ich nach der Party am liebsten gleich in den Flieger gehüpft wäre, musste ich erst die unschöne Phase des Studierens mitmachen: Die Klausuren. In den drei Tagen vor meinem Abflug habe ich je eine Klausur geschrieben. Das ist nicht optimal aber durchaus machbar und eine perfekte Ablenkung von der Aufregung vor dem Flug. Nach der letzten Klausur bin ich dann zu meinen Eltern und habe dort noch einmal Abschied gefeiert. Am nächsten morgen hieß es dann packen! Das solltet ihr nicht unterschätzen: Es dauert sehr lange und die 30-Kilo-Marke knackt man schneller als man denkt. Ihr dürft auf keinen Fall die Sonnenmilch vergessen. Brisbane hat eine sehr hohe Rate an Hautkrebs, was an der aggressiven Sonne liegt. Sogar an bedeckten Tagen sollte man sich mit einem hohen Lichtschutzfaktor eincremen. Alles verstaut ging es dann los zum Flughafen. Ich bin mit Emirates geflogen. Das Gute hierbei ist, dass ihr zwei Gepäckstücke mitnehmen dürft. So konnte ich neben meinem Koffer auch noch einen Backpacker-Rucksack mitnehmen. Den werde ich sicher noch gut gebrauchen können. Der Flug mit Emirates ist sehr entspannt. Jeder hat seinen eigenen Fernseher und außerdem werden oft Getränke vorbeigebracht. Das Essen ist auch ganz gut. Ich hatte zwei Zwischenstopps in Dubai und in Singapur. Es tut so gut ab und zu mal aus dem Flieger zu steigen und sich die Füße zu vertreten. Ein günstiger Nebeneffekt: Die 26 Stunden kommen einem dann doch gar nicht so lang vor. Am Ende des Flugs muss man dann einen kleinen Zettel zur Einreise ausfüllen. Gefragt wird nach allen Sachen, die man nicht mitnehmen darf. Die Australier sind hier relativ streng. Falls ihr euch also nicht sicher seid, mit Medikamenten oder anderen Dingen, wählt lieber erstmal "Ja" und beantwortet dann am Flughafen ein paar Fragen. So geht ihr auf Nummer sicher und das ganze dauert auch nicht lange.

Obwohl ich Nachts angekommen bin, habe ich mich von der Griffith Uni abholen lassen. Ich kann die Flughafenabholung wirklich nur empfehlen. Ich wurde dort direkt in Empfang genommen und zu meinem Hostel gefahren. Außerdem lernt man so wirklich schnell neue Leute kennen. Leider war niemand von meinem Campus.

Ich habe die ersten Nächte im Brisbane Backpackers verbracht. Das ist ein richtig cooles Hostel mit vielen jungen Leuten. Außerdem bieten sie einen Shuttelbus an, der jede Stunde kostenlos in die Stadt fährt. Ich bin sofort am ersten Tag damit gefahren. In der Queen Street gibt es einen Optus Laden. Hier habe ich mir meine australische SIM-Karte gekauft. Für 30$ habt ihr eine SMS- und Anruf-Flatrate ins Optus-Netz, 300 Freiminuten in andere Netze (auch nach Deutschland!!) und Internet. In dem Laden wird man gut beraten und es wird alles gleich für einen installiert. Als ich dann dort fertig war, war mein Handy sofort australientauglich. Danach bin ich dann zum Nathan Campus gefahren. Aus der Stadt könnt ihr mit den Bussen 120 und 135 direkt dorthin starten. Es dauert vielleicht 20 Minuten. Der Campus ist wirklich groß aber dank vieler Schilder findet man alle Gebäude sofort. Außerdem ist mir das Glück dort direkt vor die Füße gefallen. Ich habe einen Aushang mit wunderschönen Studentenzimmern entdeckt und so mein neues Zuhause gefunden. Dazu beim nächsten mal mehr....

Meine ersten Schritte auf australischem Boden

Svenja Vogel zuletzt bearbeitet am 23.11.2014