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O’ahu – Die Hauptinsel des Aloha States

Diamond Head

Guten Morgen (also für euch),

ich komme gerade von der Uni (es ist jetzt 10:30 PM), habe etwas gegessen und schreibe euch nun seit so langer Zeit…..

Leider konnte ich meinen Laptop nicht mehr retten, weswegen ein neuer her musste. Da ich diesen aber in Deutschland bestellt habe, war das Ganze etwas komplizierter, als ich mir es eigentlich vorgesellt habe. Naja, take it easy!

Endlich kann ich euch etwas davon erzählen, was ich von der Insel bereits gesehen habe.

O’ahu ist eine Insel, die für jeden was zu bieten hat. Ob Stadtliebhaber, Wanderverrückte, Actionfreaks oder diejenigen, die einfach nur entspannen wollen.


Für Städteliebhaber…

… bietet Downtown so einiges, hohe Geschäftsgebäude, Palmen wo man nur hinschaut - es ist ja schließlich Hawai’i - , den Iolani Palace und gegenüber die Aliiolani Hale mit der berühmten King Kamehameha Statue oder ein riesiges Chinatown. Wer nicht so auf Hochhäuser steht kann sich Pearl City und natürlich Pearl Harbor anschauen, auch wenn das offiziell nicht zu Honolulu gehört. Allerdgins habe ich das bisher noch nicht geschafft. Dafür kenne ich mich in Downtown mittlerweile ganz gut aus. Das liegt daran, dass die Uni mitten in Downtown liegt, ich also zwei Mal die Woche dort bin.

Downtown

Action und Entspannung…

… kann man eigentlich überall auf der Insel haben. Natürlich laden hier besonders die Strände dazu ein unter Palmen zu liegen, surfen zu gehen, Segeltouren mit zu machen, Jetski zu fahren, and so on. Da ich ja in Waikiki wohne, bin ich natürlich oft am Waikiki Beach – eben auch mal nur für eine Stunde zu einem kurzen Powernap. Auch zum Surfen ist Waikiki Beach mein bisher favorisierter Spot. Das liegt aber eben auch daran, dass ich bei Moku eine Mitgliedschaft abgeschlossen habe und mir ein Surfboard holen kann wann ich immer ich möchte. Moku’s Surfshop ist quasi direkt am Strand was sehr praktisch ist, da ich kein Auto besitze, mit dem ich das Board zum Strand karren könnte.

Waikiki Beach

Wanderfreaks…

… kommen eigentlich auf der ganzen Insel auf ihre Kosten. Es gibt unzählige Hikes, Vulkankrater, Berggipfel, Lookouts und Wasserfälle, von denen ich noch lange nicht alles gesehen habe.

In den ersten Tagen nach erfolgreich beendeter Wohnungssuche standen zunächst mal kleinere Trips zu den eher Standardtouri-Orten auf dem Programm. Da ist zum Beispiel der sehr bekannte Diamond Head, ein erloschener Vulkankrater, am Rande von Waikiki. Aus Waikiki aus läuft man zunächst um den Kraterrand herum ehe man dann durch einen Tunnel ins Innere des Kraters gelangt. Von dort aus beginnt dann der Aufstiegt auf 232 Meter. Von dort aus hat man einen wahnsinns 360°-Blick über Waikiki und Downtown, über den Pazifik und das Innere der Insel. Wie bereits gesagt, ist es eine der absoluten standardmäßigen Touristentouren. Es lohnt sich aber dennoch.

Diamond Head Crater Trail

Ebenso wie die Manoa Falls, die man aus Waikiki heraus sehr gut mit dem Bus erreicht. Eine etwa 30 minütige Wanderung durch den Regenwald O’ahus führt einen zu einem 50 Meter hohen Wasserfall. Leider ist es verboten im Wasser zu baden, der Weg lohnt sich aber dennoch, nicht zu Letzt aufgrund des Weges durch den dichten Urwald.

Manoa Falls

Ein weiterer Krater ist Koko Head. Mit 196 Metern ist er zwar nicht ganz so hoch wie der Diamond Head, ist jedoch dennoch mein Favorit – bis jetzt zumindest. Der Aufstieg erfolgt nicht wie beim Diamond Head in Serpentinen sondern über einen ausgedienten Eisenbahntrail kerzengerade in Richtung Gipfel. Man ist zwar komplett durchgeschwitzt bis man oben ist, wird dann jedoch mit einer unbeschreiblichen Aussicht belohnt. Mein Tipp: Geht zum Sonnenaufgang hoch. Mein erster Aufstieg war zum Sonnenuntergang, den man leider von dort nur wenig sieht.

Koko Head

In unmittelbarer Nähe zum Koko Head liegt die Hanauma Bay – eines der Schnorchelparadise der Insel. Durch die Lage konnte ein tolles Riff entstehen, dass eine riesige Artenvielfalt an bunten Meeresbewohnern beherbergt. Mit etwas Glück kann man hier auch auf Schildkröten treffen – ich habe leider keine gesehen.

Hanauma Bay

Jetzt habe ich schon wieder so viel geschrieben und noch gar nicht von meinem ersten Wochenendtrip erzählt, so wie ich es eigentlich noch geplant hatte.

Naja, dann habe ich wohl schon etwas, von dem ich euch am Wochenende erzählen kann.

Bis dahin viele Grüße

Patrick

Patrick Zimmerer zuletzt bearbeitet am 22.09.2017