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Kauai Tag 2 – Waimea Canyon

In unserem Apartment war bei 8 Leuten schon relativ früh viel Betrieb. Das war auch gut so, denn wir hatten einiges vor.

Offroad Yeehaaw

Unser erstes Ziel war die Makauwahi Cave. Die Fahrt dorthin führt einen über eine sehr holprige Straße, weswegen ich über unseren Jeep ganz froh war.

Tipp am Rande: Wer auf eine andere Insel fliegt und sich nicht auskennt, sollte immer einen Jeep buchen. Man weiß nie wie gut Lookouts oder Trails zu erreichen sind.

Am Parkplatz angekommen, dauerte es nicht lange bis wir an der Höhle angekommen waren. Leider waren wir zu früh. Der Eingang ist erst ab 10:00 offen. Wir hatten also noch 45 Minuten Zeit die Gegend zu erkunden. Die Höhle selbst war nicht so sehr spannend, da die im Internet angepriesenen Schildkröten wohl im Urlaub sind.

Makauwahi Cave

Next Stopp: Waimea Canyon

Der Grand Canyon von Hawai’i ist definitiv eines meiner absoluten Highlights in meiner Zeit im Rainbow State. Anfangs haben wir immer mal wieder an der Straße gehalten aber als wir den Lookout erreichten war klar: „Wow, das hätten wir uns fast sparen können“. Uns bot sich ein wahnsinns Ausblick über den etwa 1000 Meter tiefen Canyon.

Waimea Canyon

Wir hatten noch nicht genug

Mit dem Auto ging es weiter in Richtung Nord-Westen zum Waimea Canyon Trail. Zunächst brachten wir einige Höhenmeter in den Canyon hinter uns. Soweit so gut. Doch dann wurde es matschig….so richtig matschig! Doch durchhalten lohnte sich. Schon das letzte Stück mit freier Sich in eine der Schluchten war einfach nur ein Traum. Weniger Meter weiter waren wir dann am Ziel – den Waipo’o Falls. Zunächst waren wir nur an einem kleinen, aber trotzdem nicht weniger beeindruckenden Wasserfall. Auf dem Rückweg kamen wir dann mehr oder weniger ausversehen an den eigentlichen Wasserfällen vorbei, die insgesamt 800 Meter in die Tiefe stürzen.

Waipo'o Falls

Drei Nahtoderfahrungen und ein Kampf um einen Stock

Auf dem Rückweg nahmen wir dann den Black Pipe Trail, einen Hike der einen Umweg von etwa 1 km macht. Es dauerte nicht lange, da befanden wir uns nicht mehr auf einem hochfrequentierten Hike sondern einem sehr sehr schmalen Pfad durch den Canyon. Als ich plötzlich eine Art quieken hörte blieb ich stehen. „Schitt, hört ihr das? Das sind Wildschweine“. Aber die anderen glaubten mit nicht. Und ich war mit selbst nicht sicher. Doch das quieken hielt an und kam schnell näher. Als dann auch ein tiefes Grunzen zu hören war, bekamen wir es etwas mit der Angst zu tun. Ich griff nach dem nächst besten Ast und zerrte an ihm. Auch Benedikt, so dachte ich, holte sich einen Stock. Als ich mich dann umdrehte musste ich feststellen, dass ich der einzige war, der noch auf dem Weg stand. Die anderen hatten bereits – mehr oder weniger erfolgreich – versucht etwas an Höhe zu gewinnen. Die Umsetzung lies hier und da jedoch zu wünschen übrig. Naja, nach ein paar Minuten der Angst gingen wir weiter.

Am Auto angekommen fuhren wir noch einen Lookout an. Leider konnten wir aufgrund des Nebels absolut gar nichts sehen, weswegen wir den Heimweg antraten. Zurück am Poipu Beach, im Süden der Insel, gab es dann lecker Abendessen ehe wir auch schon bald müde aber glücklich in unsere Betten sanken.

Morgen dann mehr von mir

Patric

Fazit Tag 2: Der Spaßfaktor steigt.

Patrick Zimmerer zuletzt bearbeitet am 26.11.2017