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Kauai Tag 1 – auf nach Garden Island

Endlich, die Paper in allen drei Kursen eingereicht und die Präsentation in Entrepreneurship gehalten. Sogar der Businessplan steht schon zu großen Teilen. Was heißt das? Es kann losgehen. Übers Thanksgiving-Wochenende ab nach Kauai.

Koamo'o Nounou Trail

Um 3 Uhr MORGENS – also eher mitten in der Nacht -  klingelte mein Wecker. Aufstehen war angesagt, schnell noch die letzten Sachen in die Tasche geworfen und dann ab an die Ecke Ala Wai Blvd. / Kaiulani Ave, wo Kathi schon wartete. Zusammen liefen wir zu Pia, wo Isabella und Benedikt bereits warteten. Wir waren also komplett und Pia’s Mitbewohner fuhr uns an den Flughafen.

Erste Hürde: Security-Check

Als wir so in der Schlange warteten erfuhr ich dann auch, dass wir unser Gepäck gar nicht aufgeben würden, sondern alles mit in die Kabine nehmen. Sofort dachte ich an unzählige Flüssigkeiten, die ich in meiner Tasche hatte. Z. B. Duschgel (natürlich die Jumbo Packung), Deo, Medizin gegen meine noch immer andauernde Erkältung oder Sonnencreme. „Alles wegwerden? Ach was. Was zu viel ist werden die schon entsorgen.“ Von wegen. Entgegen jeder Vorschrift und mit deutlicher Überschreitung der Flüssigkeitsmengenobergrenze bin ich also in den Flieger gestiegen. Platz A25, wie ich schon vorher auf dem Ticket lesen konnte. „Juhu, ein Fensterplatz“ Leider hielt diese Freude nur so lange an bis ich auf meinem Platz saß und den ersten Blick zum Fenster hinauswarf. „Genau am Triebwerk, na klasse.“

Flugdauer 40 Minuten – Start- und Landeanflug waren quasi eins

Am Flughafen Lihue gelandet nahmen wir dann direkt unseren Mietwagen entgegen. Wieder ein Jeep, dieses Mal aber nur die kleinere Variante mit 4 Sitzen. Problem: Wir waren zu fünft. Wie kann denn sowas passieren? Na ganz einfach. Insgesamt sind wir hier auf Kauai zu acht. Allerdings kommen drei von uns mit einem späteren Flieger. Da wir also eh zwei Autos brauchten, haben wir eben zwei Viersitzer gebucht.

„Naja egal, alle rein ins Auto, wir fahren ja nicht weit“. Stimmt! Keine 30 Sekunden später wollten wir den Alamo-Parkplatz verlassen. Allerdings war da noch der überaus freundliche Guard. Er begrüßte uns sehr herzlich und schaute nochmal ganz genau ob das Fahrzeug auch keine Mängel aufweist. Dabei ist ihm glücklicherweise nicht aufgefallen, dass auf der Rückbank drei statt zwei Personen saßen.

Wailua Falls

Volle Fahrt voraus

Nach einem kurzen Abstecher zu Walmart war unser erstes Ziel ein Lookout bei einem Wasserfall, Wailua Falls. Man kann ihn direkt mit dem Auto anfahren, was das Ganze zu einem sehr kuren Spaß macht. Auch unser nächstes Ziel: der Opaeka'a Falls, bot keine Möglichkeit für eine Wanderung. Danach ging es dann zum Koamo'o Nounou Trail. Wir brauchten etwas mehr als 90 Minuten bis wir auf dem Gipfel waren. Teilweise mussten wir uns dabei über sehr schlammige Pfade schlagen. Aber die Aussicht auf dem Gipfel entlohnte für matschige Schuhe und von Mücken zerstochene Beine.

Koamo'o Nounou Trail

Mittagsschlaf an der Bushaltestelle

Wieder am Auto angekommen fing es prompt an zu regnen. Wir setzten uns also ins Auto und fuhren wieder zum Walmart, denn dort wollten wir uns mit den drei Nachzüglern treffen. An der Bushaltestelle warteten wir also – leider viel länger als geplant.

Als wir dann endlich komplett waren hieß es einzukaufen. Gefühlte Stunden später hatten wir es dann geschafft. Wir waren in unserem Apartment im Suite Paradise Resort direkt am Poipu Beach. Nach einem kurzen Abstecher zum Strand kümmerten Pia und ich uns ums Essen.

Mit gefüllten Bäuchen ließen wir den Abend im Wohnzimmer ausklingen. Es dauerte aber nicht lang bis vor allem diejenigen, die bereits um 3:00 Uhr aufgestanden waren, sich so langsam ins Bett begaben.

Ich melde mich dann wieder demnächst bei euch.

Viele Grüße

Patrick

Fazit Tag 1: Es wird definitiv ein lustiges Wochenende!

Patrick Zimmerer zuletzt bearbeitet am 25.11.2017