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Big Island – Part I

Nach drei Tagen Maui ging es für Markus und mich am 14.12. direkt weiter nach Big Island, the Island of Hawai’i. Nach etwa 30 Minuten Flug landeten wir bei strahlendem Sonnenschein am Kona Airport. Der Flughafen an der Westküste hat uns sofort begeistert. Keine riesigen Terminals, keine Gangways, und die Gates sind zwar überdacht aber komplett offen. Vom Flieger aus ging es dann auf einem mit Pylonen gekennzeichneten Weg zum Gate. Von dort aus mit dem Shuttle zu Alamo unser Auto abholen – same procedure as on the other islands.

Kaumana Cave

Ziel 1: Kaumana Cave in Hilo.

Von meinem Mitbewohner wusste ich, dass die Kaumana Cave in Hilo definitv eine Reise wert ist. Markus und ich bewaffneten uns also mit Taschenlampe und Kameras und erkundeten die dunklen Lava-Tubes. Nach einer viertel Stunde in der Dunkelheit sind wir dann aber wieder in zurück gekrochen. Am Ausgang angelangt war uns klar: Das müssen wir den anderen definitiv auch zeigen.

Kona Airport

Warmes Wasser von unten, kaltes Wasser von oben

Von Hilo aus sind wir dann in Richtung Süden gefahren. Unser Ziel: Ahalanui Warm Pond. Wir waren gerade dabei uns am Auto für die Quellen umzuziehen als es begann wie aus Eimern zu schütten. Also, wieder zurück ins Auto und abwarten. Es dauerte für hawaiianische Verhältnisse echt lange bis der Regen wieder weniger wurde. Doch diese Chance ergriffen wir sofort. 2 Minuten später saßen wir dann in der heißen Quelle, die durch einen Zufluss nach und nach durch Meerwasser aufgefrischt wurde.

Selbstgemachte Guacamole in einer kleinen Luxushütte

Als es dann schließlich anfing zu dämmern, fuhren wir wieder zurück in Richtung Hilo um unsere Airbnb für diese Nacht zu beziehen. Im Paradise Park in Keaau angekommen staunten wir nicht schlecht über unser kleines aber feines Apartment. Jetzt nur noch schnell nach Hilo einkaufen fahren und dann die Avocado, die wir auf Maui geschenkt bekommen hatten, zu Guacamole verarbeiten.

Jeep Wrangler in der Cabrio-Gute-Laune-Ausführung

Den nächsten Morgen ließen wir sehr gemütlich angehen. Frühstück auf der Terrasse und noch das Ziel für den Tag ausloten. Unsere Entscheidung fiel auf das Waipi’o Valley im Nordosten der Insel. Schnell noch die Sachen gepackt (denn ab heute Abend hatten wir eine neue Unterkunft) und schon kann konnte die Party beginnen.

Wieso Party? Ganz einfach. Das Wetter war top und die Laune war dementsprechend super. Außerdem hatten wir das Dach von unserem Jepp Wrangler abmontiert und Radioempfang von Lava Radio 105,3. Oberkörperfrei ging es im Jeep Wrangler Cabrio also lautstark an der Ostküste entlang bis zum Waipi’o Valley. Dieses darf man ausschließlich mit Allradantrieb befahren, da die Straße bis zu 25% Gefälle hat – für uns natürlich kein Problem. Leider mussten wir feststellen, dass der Trail zu den Hiilawe Waterfalls gesperrt ist. Wir ließen es uns aber nicht nehmen das Valley – soweit erlaubt – zu Fuß zu erkunden.

Waipi'o Valley

Perfect Ribs and an amazing view

Für das Mittagessen hatten wir eine Art BBQ-Ranch in der Nähe des Waipi’o Valley erspäht. Special Offer: Smoked Ribs. Da mussten wir natürlich nicht lange überlegen und bestellten. Bei einer wahnsinns Aussicht und strahlendem Sonnenschein genossen wir also unsere Ribs und uns war bewusst, dass es fast unverschämt ist, welch paradiesisches Leben wir hier doch führen.

Nach unserem Schmaus traten wir die lange Fahrt nach Milolii an, wo wir am Abend die anderen Vier unserer Reisegruppe in Empfang nehmen würden. Als wir in dem kleinen Fischerdorf ankamen waren wir sehr begeistert von dem Dorf und dem Haus. Sehr abgelegen und mit nur 40 dauerhaft bewohnten Häusern hat man hier wirklich seine Ruhe.

Unser Haus in Milolii

Ein Problem hatten wir noch: Der Kühlschrank war leer.

Markus und ich fuhren also etwa 1 Stunde in Richtung Norden zum Walmart und kauften für die verbleibenden Tage ein. Etwa 3,5 Stunden später waren wir wieder zurück und genossen den Sternenhimmel bei einem bierhaltigen Kaltgetränk, während wir auf die Ankunft der anderen warteten.

Und was wir mit den anderen dann noch so erleben durften erzähle ich euch im nächsten Beitrag.

Bis dahin

ALOHA

Patrick Zimmerer zuletzt bearbeitet am 09.01.2018