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Auf dem Kolowalu Trail auf den Mount Olympus

Good Morning Germany,

es ist 9 PM, ich hatte ein leckeres Sushi zum Abendessen und sitze jetzt hier auf der Couch und gebe euch mal wieder etwas zu lesen.

Die letzten Tage war das Wetter nicht ganz so sonnig wie bisher. Stellt euch vor, am Montag hat es sogar den ganzen Tag geregnet und gewittert. In den 10 Wochen, in denen ich jetzt hier bin, war das aber der erste Tag mit schlechtem Wetter – wenn man von den 5-Minuten-Schauern mal absieht. Aber ich weiß: Ich jammere auf sehr hohem Niveau. Ich habe die Zeit genutzt und etwas für die Uni gemacht.

Es gibt natürlich wieder was zu berichten: Von einem sehr coolen Ridge Trail, steilen Hängen und einer wahnsinns Aussicht. Aber der Reihe nach…..

Der Mount Olympus ist Teil der Bergkette im östlichen Teil von O’ahu. Der Gipfel ist über den Kolowalu Trail und den Wa’ahila Ridge Trail zu erreichen. Um 9 AM traf ich mich mit einigen Freunden am Hardrock Café in Waikiki. Von dort aus sind wir dann nach Manoa gelaufen. Natürlich hätten wir auch mit dem Bus fahren können aber wir hatten ja den ganzen Tag Zeit. Vorbei an der UH (University of Hawai’i) und an Häusern, eines schöner als das andere, haben wir nach etwa 2 Stunden den Anfang des Kolowalu Trails erreicht.

Kolowalu Trail

Von der Stadt in den Urwald

Sobald man die Straße verlässt, hat man eigentlich keine Chance den Pfad zu verfehlen, da die Vegetation so dicht ist. In der ersten Stunde liefen wir durch den Wald hoch auf den Bergkamm. Dabei hat man eigentlich keine Idee davon, wie weit man bereits gekommen ist, da man immer nur die nächsten 10-15 Meter des Pfades sehen kann.

Aussicht auf Manoa und Waikiki

End of Maintained Trail!

Kurz bevor man den Bergkamm erreicht warnt einen ein Schild vor dem Weitergehen. Aber es lohnt sich dieses Schild zu ignorieren. Ab dort befindet man sich dann auf dem Wa’ahila Ridge Trail auf dem nach kurzer Zeit der Bergkamm erreicht. Bereits dort hat man eine wahnsinns Aussicht über Manoa, Waikiki, den Diamond Head bis hin über Downtown. Doch man hat das Ziel noch lange nicht erreicht. Auf dem Bergkamm läuft man dann immer weiter in Richtung Gipfel und hat dabei so manchen steileren Hang erklimmen. Da hier jedoch überall Seile als Unterstützung hängen macht dieser Teil besonders viel Spaß.

Auf dem Gipfel

Und dann hat man es auch schon geschafft. Wir haben relativ genau 4 Stunden gebraucht bis wir unser Ziel erreicht hatten. Für den Trail selbst muss man etwa 2 Stunden einplanen. Oben angekommen haben wir natürlich die atemberaubende 360°-Aussicht genossen. Neben Waikiki und Downtown konnte man nun auch bis zum Koko Head, im Südosten, und bis nach Pearl Harbor und Ewa Beach im Westen sehen. Doch mein persönliches Highlight war der Blick in Richtung Osten über die 3-Peaks und Lanikai.

Auf dem Bergkamm

Für den Rückweg brauchten wir dann nicht ganz so lange. Nach etwa 1,5 Stunden waren wir wieder in Manoa, wo die erste Station der Supermarkt war um etwas zu trinken zu kaufen. Von dort aus sind wir dann zur UH gelaufen uns haben den Bus nach Waikiki genommen.

Um kurz vor 5 PM kam ich wieder zu Hause an – müde und total verdreckt aber auch verdammt zufrieden und glücklich.

Viele Grüße

Patrick

Patrick Zimmerer zuletzt bearbeitet am 26.10.2017