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Toronto: die kanadische Megastadt

Natürlich musste ich während meines Aufenthalts auch einmal in den Osten reisen. Da ich nicht sonderlich gut mit Wintersachen eingedeckt bin UND unbedingt den berühmten Indian Summer sehen wollte, habe ich den Flug gleich für Anfang Oktober gebucht. Ab $450 ist man mit einem Round Trip Ticket dabei (Gepäck bei Air Canada nicht inklusive).

Ankommen in Toronto

Der Flug von Victoria nach Toronto war ein Nachtflug. Am frühen Morgen des 1. Oktober um kurz vor 7 Uhr bin ich in Toronto am Pearson International Airport gelandet, nach 4 Stunden Flug, 0 Stunden Schlaf und mangelhaftem Air Canada Service. Die Sonne ging gerade auf und es war um die 3 Grad und sehr windig. Ich war also schnell wieder munter. J Auf ging‘s in die Stadt. Auch hier gilt – wie in allen kanadischen Bussen – das Geld für das Ticket immer passend und in Münzen parat haben.

Sehenswertes auf und abseits der Touristenrouten

Als ich dann Downtown war, kramte ich meine TO-DO & TO-SEE-Liste aus den endlosen Tiefen meines vollgepackten Rucksacks hervor und begann meine Tour. Da ich nur einen vollen Tag dort hatte, hatte ich einiges vor mir. Also erst mal das ganze Touri-Zeug erledigt: auf den CN-Tower (traumhafte Aussicht auf die ganze Stadt und den Ontario Lake, preislich allerdings ein wenig schmerzhaft, $40), dann zum Parliament of Ontario (sehr schön und interessant von innen, kostenlose stündliche Führungen durch das Gebäude), zur University of Toronto (größte Uni Kanadas mit 90 000 Studenten, sehenswerter Campus mit Gebäuden im British Castle Style). Dann ging es weiter mit den Geheimtipps, die ich mir von meiner kanadischen Vermieterin geholt habe: zum Kensington Market (ein toller hipper Markt mit Essen aller Art und freizügigen Läden und Publikum, schaut es euch selbst an und ihr wisst was ich meine J), ein langer Spaziergang entlang der Queen Street (unzählige kleine nette Cafes, Restaurants und Bars zum Abhängen und Kennenlernen) und zum Abschluss des Tages ging es mit der Fähre nach Central Island (eine der drei Inseln im Ontario Lake, ca. $7 Hin- und Rückfahrt) und das war wirklich das Highlight des Tages. Nicht nur, dass ich mich endlich mal auf eine Bank setzen und ruhen konnte, sondern auch der Sonnenuntergang und die allmählich nächtlich leuchtende Skyline von Toronto am Ufer des Ontario Lakes. Breath taking! In diesen Momenten ist man der glücklichste kleine Austauschstudent auf Erden. Auch wenn es noch vieles, vieles mehr in Toronto zu sehen gibt, das muss auf jeden Fall beim ersten Besuch gemacht werden.

Man darf außerdem nicht den Fehler machen, Entfernungen in Vancouver mit denen in Toronto zu vergleichen. Die Stadt ist wirklich riesig und man läuft stundenlang. Also entweder kauft man sich ein Tagesticket oder wenn man so ambitioniert wie ich ist, legt man sich eine Route zurecht, die man dann abläuft. Die geplante Dauer müsst ihr dann mit Zwei multiplizieren – dann wisst ihr in etwa wie lange ihr unterwegs seid. J

Rückfahrt von Central Island mit der Fähre nach Toronto

Steve Burkhardt zuletzt bearbeitet am 05.10.2015