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Riding Mountain National Park und Lake Winnipeg

Hello everyone!

 

Jetzt bin ich schon fast 4 Wochen in Winnipeg. Unglaublich, wie die Zeit vergeht wenn einem nicht langweilig ist ;) Die Kurse haben es aber teilweise echt in sich, muss ich sagen. In meinem „International Organisation“ Kurs steht die Professorin vorne und rasselt politische Geschichte und Theorien in einem wahnsinns-Tempo herunter ohne irgendwelche Power Point Folien und es gibt 40 Seiten Buchlesen als Hausaufgabe für die nächste Stunde. Aber ich gehe mal noch extra auf die Kurse ein.

Letztes Wochenende haben wir erst mal noch das schöne Wetter ausgenutzt und den Lake Winnipeg und den Riding Mountain National Park „in der Gegend“ einen Besuch abgestattet.  Der Indian Summer hatte zwar noch nicht ganz begonnen, aber das ein oder andere Gelb an den Bäumen haben wir doch schon zu sehen bekommen. Wir haben uns Autos gemietet und sind Samstagmorgen losgedüst über die ewig einfach nur geradeaus gehenden Highways. Da hatte man schon öfters mal seine Momente bei der Aussicht, endlich richtiges Kanada! :D Und übrigens ist das Automieten hier in Kanada auch vergleichsweise echt günstig, also nutzt das auf jeden Fall!

Der Lake Winnipeg ist so ca 1,5 h entfernt, aber für den Riding Mountain National Park sind wir gute 3 h einfach hingefahren. Die langen, immer schnurstracks geradeaus verlaufenden Straßen verleiten einem natürlich dazu es so richtig krachen lassen zu wollen, um die 3 h zu minimieren, aber mehr als 110 kmh ist in Kanada nicht erlaubt und außerdem sind die Straßen dann doch hin und wieder ein wenig holpriger als in Deutschland, also habt ihr viel Zeit die kanadischen Weiten zu bewundern. Manitoba ist ja bekanntlich Kanadas Kornkammer und so kann man überall Heuballen und kleine Bauernhöfe irgendwo im Nirgendwo sehen.

Der Riding Mountain National Park ist ein riesiges Stück Wald und ein super Ort um Wandern zu gehen. Wir wollten zwar eigentlich früh los, aber das Autos Abholen und Einkaufen für den Barbecue hat sich dann doch ein bisschen hingezogen und wir hatten nichts, um das Fleisch zu kühlen, also haben wir erst mal gegessen, als wir angekommen sind. Erst gegen 4/halb 5 (!) haben wir uns dann erst in die Höhe gehievt und sind losmarschiert^^ Also wars eher mehr Grillen als Wandern, aber was solls.

Aber nur von der Natur erzählen ist natürlich voll öde, deshalb hier mal ein paar Bilder von Samstag:

 

Sonntag sind wir dann zuerst im Regen an den Lake Winnipeg gefahren, bevor sich die Sonne wieder hervorgekämpft hat. In unserer Gruppe waren u.a. zwei Kanadierinnen dabei, wobei eine davon aus Winnipeg kommt und ihre Familie hat am Lake Winnipeg ein Cottage! Das war super praktisch, um dort die Autos abzustellen und natürlich hat man gleich einen eins a Experten dabei, der sich wunderbar auskennt und Geheimtipps rund um den See parat hat.

Wir waren in dem Ort Victoria Beach, dort sind die Cottages total idyllisch umgeben von Wald gelegen und teilweise so gut versteckt, dass nur das Namensschild bei dem Zufahrtsweg einen Hinweis gibt, dass sich da hinter den Büschen was befindet. Die Saison ist zwar schon zu Ende, aber die ein oder anderen Kanadier waren doch noch vor Ort.

Und hier also ein paar Eindrücke vom  Lake Winnipeg und Victoria Beach mit seinen super süßen Cottages:

 

Jetzt geht’s für mich dann leider wieder hübsch zurück an den Schreibtisch… demnächst steht schon der erste Test in einem Kurs an. Drückt mir die Daumen, ein kritisches Essay über Realismus und Libarealismus im Bezug auf Internationale Organisationen hab ich noch nie geschrieben :D

 

Viele Grüße und bis bald,

 

Mariana

Mariana Reisinger zuletzt bearbeitet am 23.09.2016