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Island Life

Sooooo da bin ich wieder :)

Nun bin ich also schon fast einen Monat in Victoria und jeden Tag fasziniert mich der Ort mehr! Unglaublicherweise hat es erst einen Tag geregnet, ansonsten nur strahlend schönes Wetter (fingers crossed, dass es so bleibt) und so konnte ich viel draußen machen und die tolle Umgebung genießen.

Über meine Wohnsituation habe ich euch ja beim letzten Mal schon relativ ausführlich erzählt und kann das hier nur noch einmal bekräftigen: Bewerbt euch für die Cluster! Die Freunde sind so direkt in der Nachbarschaft, im besten Fall sogar mit im Haus und zur Vorlesung könnt ihr euch 15 Minuten vor Beginn gemütlich auf den Weg machen. Ein Wald zum Laufen ist direkt vor der Haustür und der Strand im Cadboro Bay auch super nah dran (zurück zum Campus geht es leider steil bergauf, aber hey das trainiert).

Um mich auch mit Kanadiern anzufreunden, sowie Vancouver Island besser kennen zu lernen bin ich dem Outdoor Club beigetreten und habe am Samstag meine erste Rockclimbing Session absolviert und I’m hooked! Es ist nicht einfach an so einem nackten Felsen hochzukletter, aber dafür umso toller wenn man es bis ganz oben schafft. Dazu kommen noch nette Leute mit ähnlichen Interessen und gratis Pizza. Besser geht es wohl kaum!

Mittlerweile hat auch der Unialltag, soweit man das bei 3 Tagen Vorlesung pro Woche sagen kann eingesetzt. Die Orientierungstage sind vorbei und das erste Midterm wurde geschrieben, Gruppenarbeiten haben angefangen und es gibt jede Menge Hausaufgaben... Über den Workload und allgemein den Unialltag berichte ich aber das nächste Mal. 

Was sonst noch so los war:

Letzte Woche bin ich mit anderen Exchange Students ins kanadische Surferparadies Tofino geroadtripped und schon der Weg dorthin ist die Reise wert. Von Victoria dem Südzipfel Vancouver Islands zur Westcoast, wo Tofino liegt, sind es gute 5 Stunden Autofahrt aber die ganze Strecke ist eine Sehenswürdigkeit. Man fährt vorbei an riesigen Seen, durch die Berge und je näher man an die Westküste kommt, desto kleiner und uriger sind die Orte, so wie Ucluelet (hört sich schon an wie ein Indianerdorf und tatsächlich gibt es auch viele Ureinwohner auf der Insel, die hier hoch geschätzt werden und "First People" oder "First Nation" genannt werden). Vor allem mit lustigen, gutgelaunten Austauschstudenten, Frühstück von Kanadas Markenzeichen Tim Hortons und Musik aus den Ländern der anderen geht die Fahrt wirklich schnell vorüber.

In Tofino selber gibt es für Naturburschen allerhand zu tun und zu erleben. Wir haben einen Tagestrip in den Regenwald gemacht, Bootstour und Whale watching inklusive, um die heißen Quellen auszutesten. Großartiges Erlebnis! Direkt am eiskalten Pazifik ist ein Naturpool in dem Badewannentemperaturen herrschen. Wellness Pur, ganz zu schweigen vom tollen Ausblick auf das Meer auf der einen Seite und Regenwald auf der anderen. Eine Surfstunde mit anschließendem Besuch beim berühmten Tacofino Foodtruck musste natürlich auch sein. Der erste Roadtrip war also ein voller Erfolg und man konnte seine neuen Freunde noch einmal besser kennen lernen.

Um das Portemonnaie ein bisschen zu schonen bin ich das nächste Wochenende in Victoria geblieben und habe "Heimatsightseeing" betrieben. Ist auch mal schön, vor allem weil Victoria so viel zu bieten hat!  Auch das Nachtleben ist hier nicht zu verachten. Zwei Clubs haben den Partytauglichkeitstest schon mit Bravour bestanden! Außerdem kann man wirklich sehr gut essen gehen, besonders alles was aus dem Meer kommt. Fish&Chips und auch Fish Poutine haben mich nicht enttäuscht.

Wie ihr seht geht es mir sehr gut und ich fühle mich hier pudelwohl!

Wie immer könnt ihr mir bei aufkommenden Fragen gerne schreiben und mehr Fotos, z.B. vom Tofino Trip auf instagram sehen -> vika_vs

Bis zum nächsten Mal!

Ready für den Regenwald

Viktoria van Stegen zuletzt bearbeitet am 29.09.2015