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Orientierung, Kurswahl, Kurse

Da jetzt bald das neue Semester beginnt und ich bereits mehrere Fragen zu den Kursen bekommen habe möchte ich dieses Mal über die Orientierungswoche, die Kurswahl und die Kurse an sich zu schreiben. Die Veranstaltungen der Orientierungswoche sind meistens unnötig, allerdings bekommt ihr einige wichtige Informationen, weswegen ihr alle Termine wahrnehmen solltet. Man muss sich in dieser Woche bei der Uni registrieren, kann an Campus Touren teilnehmen und sich über Sport- und Freizeitmöglichkeiten informieren. Außerdem werden Fotos für den Studentenausweis gemacht und ihr erfahrt, wie ihr euch für Kurse einschreiben könnt. Von Tag zu Tag tummeln sich mehr und mehr Studenten auf dem Campus. Natürlich ist es auch eine super Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen. Der Campus der SDSU ist wirklich großartig. Angefangen von den verschiedenen Restaurants bis hin zu einem Fitnessstudio und einer Poolanlage ist alles vorhanden. Man findet dort also auch in seiner Freizeit problemlos eine Menge Abwechslung. Selbst wenn man mal ein wenig weiter wegfahren will nach Downtown, zum Strand oder in die Mall, bietet die SDSU direkt eine eigene Straßenbahnstation, von der aus alles schnell und einfach zu erreichen ist. Wie bereits erwähnt werdet ihr während der Orientierungswoche einiges über die Kurse erfahren. Ich greife jetzt paar Punkte voraus, damit ihr wisst, wie das System hier funktioniert. Die SDSU unterscheidet zwischen den sogenannten Special Courses, welche nur für internationale Studierenden angeboten werden und zwischen On-Campus-Courses in denen sich sowohl amerikanische als auch internationale Studierende einschreiben können. Für uns internationale Studierende ist es bei beliebten Kursen ziemlich schwer in die On-Campus-Kurse zu kommen, denn für die haben die amerikanischen Studenten den Vorrang. Einige Studenten, zu denen ich auch gehöre, müssen eine bestimmte Anzahl an ECTS wieder mit nach Deutschland nehmen. In meinem Fall sind es 30 ECTS, welche 4 Kurse in den USA entsprechen. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden nur Specialcourses zu belegen, da ich mit meiner Universität in Deutschland ein Learning Agreement habe. Habt ihr euch für Kurse entschieden, werdet ihr bereits in den ersten Vorlesungswochen feststellen, wie fundamental unterschiedlich die Vorlesungen zu denen an deutschen Universitäten sind. Die meisten Professoren arbeiten mit der Plattform Blackboard, in der die Kursdokumente, Hausaufgaben oder andere relevanten Informationen hochgeladen werden. In allen Kursen sind 3 Prüfungsleistungen unter Klausurbedingungen oder in Form einer Hausarbeit abzugeben. Allerdings haben die Professen hier viel mehr Freiheiten bei der Wissensabfrage. Zum Beispiel hat ein Professor, bei dem wir eine Klausur schreiben sollten, diese in eine Hausarbeit geändert. Generell sind die Professoren in den USA etwas lockerer als in Deutschland.

Dass war es heute von mir, falls dennoch Fragen offen sind, könnt ihr mir einfach eine Nachricht schreiben. Ansonsten hört ihr von mir nach Weihnachten, in dem Sinne Frohe Weihnachten an alle.

Marry Christmas

Konstantinos Koutsidis zuletzt bearbeitet am 11.12.2016