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Its time to learn how to be a backpacker!

Mein erster Roadtrip von Cairns nach Brisbane brachte viele neue Abenteuer und Erfahrungen mit sich. An dieser Stelle möchte ich ein paar Tipps und Tricks verraten, die mir hier weitergeholfen haben. Unser Roadtrip begann mit dem Flug vom Gold Coast Airport nach Cairns. Domestic Flüge sind hier in Australien relativ preiswert und zum Teil kommt man schon für unter 100AUD zu seinem Ziel. Jetstar, Tiger Air und Quantas bieten besonders zu den "unangenehmen" Zeiten billige Flugpreise. In Cairns mieteten wir uns ein Auto. Allerdings kann das sehr teuer werden, solange man noch unter 25 Jahre alt ist. Ich selber würde von daher immer die preiswerten und zuverlässigen Bustransporte in Betracht ziehen. Geyhound ist eine dieser Organisationen. Es gibt gute Hop-On-Hopp-Off Angebote, die man relativ flexibel nutzen kann. Ich habe eine Bustour problemlos an der Rezeption meines Hostels gebucht und habe dort sogar mein Ticket ausgedruckt bekommen. Das einzige an das man sich halten muss sind die festen Fahrtzeiten, denn ist der Bus weg, ist er weg. Allerdings muss man seine Handynummer angeben und falls man doch mal 5min später kommt, wird man angerufen.

Zum Thema Hostels kann ich immer die großen Ketten empfehlen, wie YHA, Base oder Nomads. Diese haben gute Standards und zum Teil auch freie/ billige Transportservices. Auch geben diese immer Hilfe bei Fragen und Problemen. Weiterhin würde ich Selbstverpflegung empfehlen. Alle Hostels haben große Küchen und Kochmöglichkeiten, Kühlschränke etc, in denen man seine Lebensmittel beschriftet unterbringen kann. Manche Hostels bieten auch ein preiswertes Frühstück,  das besteht allerdings wirklich nur aus Cornflakes, Toast, Marmelade, Butter, Milch, Kaffee und Tee. Das nötigste, aber manchmal besser als nichts. Zudem bieten einige die freie Ausleihe von Utensilien, wie Fahrräder,  Schnorchelausrüstung, etc. Internet und Computer gibt es überall, das kostet allerdings. Besser ist daher eine Handy- Prepaid- Card mit der man ins Internet gelangen kann. So ist man meist flexibler. Optus hat super tolle Angebote. Ich nutze das „Social- Paket“, bezahle 30AUD zum Aufladen und kann unbegrenzt SMS schreiben/telefonieren in andere Optus Netze, hab 250 Freiminuten ins Ausland und kann für 500MB im Netz surfen. Ansonsten haben Starbucks und einige andere Cafes manchmal freien WLAN- Zugang. Aber hier Achtung: Da kann jeder drauf zugreifen! Daher keine wichtigen Daten über diese Verbindung preisgeben!

Zum Thema Wertsachen: nagelt eure Wertsachen an euren Körper! Reisepass, Portemonnaie,  Visa- Card, Handy - lasst das nicht aus den Augen! Meist übernachtet man mit fremden Backpackern in einem Zimmer und man sollte nie auf die Vernunft anderer hoffen! Tipp: Ich habe eine kleine Umhängetasche,  in der ich immer alles bei mir trage. Auch nachts lege ich diese neben mein Kopfkissen. Besonders Reisepass und Visa-Card sind heilig!

 

Was sollte alles im Backpacker Rucksack landen?

Als erstes ist zu gut zu wissen, dass es in jedem Hostel Waschmöglichkeiten gibt. Ich hatte in der Hälfte meiner Reise einmal eine Wäsche mit Handtüchern etc. gemacht. Wenn man täglich damit am Strand liegt, war das ganz angenehm. Von daher, nehmt nicht zuuu viele Klamotten mit! Vielleicht ein gutes Outfit zum Weggehen, wobei man auch relativ casual in alle Clubs kommt! Besonders als Mädel! ;-)

Wichtiger sind ein paar feste Schuhe, eine Strickjacke, ggf. etwas gegen Regen je nach Reiseziel, zwei Handtücher,  Badelatschen.

Dann ganz wichtig: Sonnencreme!!!, Moskitospray, After-Sun- Lotion, Sonnenhut, Sonnenbrille.

Weiterhin eine Reiseapotheke mit Schmerzmitteln, etwas gegen Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Pflaster, Desinfektionsmittel und Reisetabletten.

Gute Helfer waren auch Feuchtetücher und Desinfektionsspray.

 

Elektronik sollte natürlich auch bedacht werden: Ladekabel, Akkus, Kamera, Speicherkarten.

 

Da wir meist viele Stunden am Tag unterwegs waren, hatte ich auch immer eine Kleinigkeit zum Essen dabei: Nussmix, Banane, Apfel, Müsliriegel und WASSER! Viel trinken bei hohen Temperaturen ist das A und O!

 

Ein Schlafsack ist eigentlich nicht nötig, die Betten in den Hostels waren immer frisch bezogen oder man hat frische Bettwäsche beim Check-in bekommen.

 

Ja, ansonsten heißt es SPASS haben! Halte die Augen offen und sei neugierig. Ich werde ständig angesprochen und oft zu Drinks eingeladen. Manchmal macht man da ganz nette Bekanntschaften. Auch ist es gut nicht immer unter Deutschen rumzuhängen. Schließlich gibt es noch mehr Nationen, als Deutschland. Es ist so interessant Menschen aus anderen Ländern zu treffen, irgendwie hat ja jeder seine eigene Einstellung und Tradition!

 

NO WORRIES! See you! :-)

 

Anni as a backpacker

Annelie Voland zuletzt bearbeitet am 10.10.2013