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Reisen in Australien

Wie plane ich eine Reise in Australien? Nachdem wir uns hier alle eingelebt haben, der Unialltag einkehrt ist und wir wissen in welchen Wochen wir unsere „Exams“ schreiben und „Assigments“ abzugeben haben, geht es ans Planen für jegliche Reisen. Ich möchte an dieser Stelle Tipps und Tricks aus erster Hand geben! 

 

1. Reisebegleitung suchen!

Warum alleine reisen? Erstens macht es viel mehr Spaß, wenn man seine Erlebnisse teilen kann und zweitens lassen sich viele Kosten teilen. Zum Beispiel möchte ich mit drei anderen Mädels nach Cains fliegen und dort die Gegend mit einem Caravan erkunden. Das ist natürlich preiswert, da wir uns nicht in Hostels einmieten müssen und der Caravan-Preis durch vier geteiilt werden kann. Natürlich, Luxus ist anders, aber wir sind ja hier um Australien zu erLEBEN und nicht im Hotel am Pool zu liegen. Ich habe hier schon den Minimalismus lieben gelernt.

 

2.Reisezeit

Ausschlaggebender Punkt aus zwei Gründen: Erstens Ferien, das heißt: Flüge, Hostels, Hotels, alles ist teuer! Wir hatten Probleme beim Hostel buchen in Sydney über Silvester und Flug buchen in „The Mid- Semester- Break“. Hier heißt es: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Frühes Buchen und Sichern von Flügen und Unterkünften erspart einiges an Kosten! Zweiter Punkt ist die Jahreszeit. „Du bist doch in Australien, da ist es immer warm!“ Ne, ne – in Tasmanien und in allen Südregionen Australien (Melbourne, Adelaide) sind bis September noch „nur“ 15-18 °C. Das ist nicht unbedingt kalt, aber wer will schon am Strand unter Palmen liegen und frieren, gegebenenfalls im Regen? Wetter checken ist also angesagt!

 

3. Unterkünfte und Schlafmöglichkeiten

Die Hostels sind hier in Australien in der Regel immer gut ausgestattet und preisgünstig. Hostels findet man in jedem kleinen Örtchen, allerdings sollte man auch hier die Reisezeit und Preise beachten. Es kann sein, dass alle Zimmer und Betten schon belegt sind! Eine weitere Möglichkeit bieten die angesprochenen Caravans. Die sind kleiner als Wohnwagen, ohne Dusche und WC, haben aber eine kleine Küche inbegriffen. Je nach Größe und Ausstattung können bis zu vier Personen in einem Wagen unterkommen. Es sollte nur darauf Acht gegeben werden wo man sich nachts hinstellt. Es ist eigentlich nicht erlaubt seinen Caravan einfach so irgendwo über Nacht zu parken. Dafür gibt es ausgeschilderte Parkflächen oder Camping-Plätze, die natürlich ebenfalls Kosten veranschlagen.

 

4. Verpflegung

Meiner Meinung nach kommt man am besten zurecht, wenn man seine eigenen Nahrungsmittel im Supermarkt kauft und selbst im Hostel kocht. Jedes Hostel verfügt über mindestens eine große Gemeinschaftsküche und man kann nebenbei gleich Kontakt zu anderen Reisenden aufnehmen. Auswärts essen ist natürlich auch eine Möglichkeit. Manchmal gibt es Special- Angebote an bestimmten Tagen der Woche. Augen auf im Straßenverkehr!

 

 

5. Reiseroute und Aktivitäten

An dieser Stelle ist es wichtig flexibel zu bleiben. Vielleicht gefällt es dir an einem Ort besonders gut und an einem anderen wieder nicht? Zudem planen wir keine langen Fahrten, am Tag nicht mehr als 3 Stunden, so, dass wir früh losfahren und mittags am nächsten Ziel sein können. Das klingt realistisch. Leider gehen geführte Touren und Aktivitäten sehr in die Geldbörse. Hier solltet ihr gucken, was man alleine machen kann und wo wirklich ein Guide notwendig ist. Tourguides gibt’s wie Sand am Meer!

6. Spaß haben und cool bleiben!

Mein wichtigster Punkt, denn vergesst nie: Es kann immer etwas schief gehen! Es kann etwas geklaut, kaputt, verloren gehen, es kann regnen, blitzen, donnern, ihr könnt krank werden – bla bla bla. Aber alles geht vorbei, alles ist lösbar und überall gibt es Hilfe! Nur eins ist wichtig: Australier sind seeeehr hilfsbereit, aber sie helfen nur, wenn sie gefragt werden. Wenn du nichts sagst, denken sie, es sei alles gut! (Dieses Motiv verrieten mir letztens meine australischen Mitbewohner) Es ist die Einstellung in Australien, dass alles gut ist, solange du nichts ansprichst. Hab Spaß, lerne Menschen und Umgebung kennen, sei offen für Neues und du wirst auch an dir neue Seiten kennenlernen!

 

See you!

 

I am a learner!

Annelie Voland zuletzt bearbeitet am 17.08.2013