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Coolangatta, Tweed Heads und Tamborine Nationalpark

~ Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst. ~
Hans Christian Anderson

IMAGINE: Du sitzt auf einer Klippe, alleine, die Sonne strahlt, der Himmel ist so blau, wie das weite Meer direkt vor dir. Du schaust nach links: heller, weißer Strand soweit das Auge reicht. Wellen, die sich auftürmen und auf denen Surfer ihre Kunststücke zeigen. Du guckst nach rechts: Klippenfelsen, Steine,  die wie Türme aus dem Wasser ragen. Vor dir eine riesige Insel, um die Schiffe und Segelboote schwimmen. Du kannst Delphine im Meer springen sehen, ab und zu auch eine Wasserfontäne der Wale. Das einige was du hörst ist das Brausen des Windes in deinen Ohren, es ist warm, nicht heiß und die Sonne scheint auf deine Haut. Du schmeckst das Salz in der Luft und atmest du tief ein, riechst du das Meer.

Das ist schon kein Reisebericht mehr, aber ich habe Australien in den letzten Tagen von vielen schönen Seiten kennengelernt. Angefangen hat meine Reise in Coolangatta. Ein toller Strand, weiß, lang und breit, an dem dieses Wochenende auch eine Skulpturenaustellung stattfand. Weiter ging es nach Tweed Heads. Hier hatte ich mir mehr erhofft. Die Stadt erinnert an Industrie und Verkehr. Allerdings durchzieht ein Fluss, der Tweed River, die Ortschaft und eine Boots-und Angeltour zeigte uns viele nette Seiten der Gegend. Ein Geheimtipp ist das Fingal Head Lighthouse! Keine Touris, sondern eine wundervolle Aussicht und der sogenannte „Dreambeach“ geben ein Naturschauspiel. Begeistert war ich wieder von Kingscliff. Ein kleiner beschaulicher Ort mit einer schönen Strandpromenade zum Bummeln und gut essen gehen. Hier hin lohnt sich ein Ausflug.

Zum Schluss kundschafteten  wir den Tamborine National Park aus. Nur 45min von Surfers Paradise entfernt, von Strand und Tourismus, erwarteten uns Lianen, Wasserfälle, Urwald und eine Vielfalt wilder, bunter Vögel. Im Tamborine National Park gibt es verschiedene „Walks“, die unterschiedliche Längen und Schwierigkeiten aufweisen. Wir suchten uns einen aus, der als „easy going“ beschrieben wurde und ca. eine Stunde dauern sollte. Es ging trotzdem stets steil bergab und anschließend auch wieder rauf. Da ich kein großer Wanderfreund bin, war mir die eine Tour genug, aber wer gerne wandert, zwischen Lianen, Sträuchern und riesigen Bäumen, unter dichtem Blattwuchs mit wundervoller Aussicht und viel Natur, der ist hier genau richtig! Wir allerdings begeisterten uns im „Gallery Walk“ in kleinen, beschaulichen Läden mit Kunstwerken, Schmuck und Souvenirs, dazu ein Kaffee in der Sonne und der Tag war perfekt!

Abgesehen von meinen Erlebnissen geht es nun bald in die Prüfungsphase in der Uni! Es gibt viel zu tun und zu lernen. Stets voll motiviert und mit großen Zielen verfliegt die Zeit förmlich! In der Mid-Semester-Break geht es auf einen 10-tägigen- Roadtrip: Cairns, Port Douglas, Great Barrier Reef, Whitsundays, Segeltour und vieles mehr erwarten mich! Berichte und Bilder folgen!

Life goes on!

See you!

Fingal Heads

Annelie Voland zuletzt bearbeitet am 23.09.2013