< zurück zum Blog von Dominique Spanier
< zurück zum Universitätsprofil: Griffith University Gold Coast

Weekend trips

Ich bin momentan in der "mid-exam" Phase und muss viel für meine Prüfungen lernen. Das nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Ein neuer Blogpost ist da eine willkommene Abwechslung. Während meiner Zeit in Australien habe ich hin und wieder einiges an den Wochenenden unternehmen können. Ich möchte euch gerne in diesem Post einige Empfehlungen abgeben.

Springbrook National Park

Zuerst sind wir zum Springbrook National Park gefahren. Ganz ehrlich der Weg dorthin war für mich eine Qual. Ich bin glaube ich noch nie so lange am Stück kurvige Straßen gefahren. Vielleicht war die Kombination, kurvige Straßen und hinten im Auto sitzen auch nicht gut. ;-) Es hat sich aber gelohnt! Als wir angekommen sind, sind wir den Weg durch den Regenwald gefolgt.  Dieser hat uns dann zu einem Wasserfall geführt.

Wasserfall

Coolangatta

Coolangatta ist ein sehr schöner Küstenort an der Gold Coast. Ich fand es hatte ein klitze kleines bisschen was von Byron Bay. Viele kleine Shops und Cafés sind dort aufzufinden. Ich liebe einfach das Meer, aber hier hat es mir besonders gut gefallen.

beach view

Coolangatta

 

 

Mt Warning / Wollumbin

Mein absolutes Highlight war bis jetzt Mt Warning! Von der Gold Coast fährt man ungefähr  1,5 Stunden mit dem Auto hin. Es ist ein bisschen weiter weg, aber der Weg lohnt sich. Mt Warning ist ein Berg in New South Wales, welcher von einer der ältesten subtropischen Regenwälder der Welt umfasst ist.  Um an die Spitze des Berges zu kommen, müsst ihr einen 4,4 km langen Weg hinter euch legen.  Das ist doch nicht lang? Jap, das dachte ich auch zuerst… Wir sind um 3 Uhr Nachts aufgestanden, weil wir unbedingt vor Sonnenaufgang auf der Spitze sein wollten. Leider haben wir das nicht ganz umsetzen können, weil wir uns etwas verfahren haben,  aber im Nachhinein bin ich froh drum. Der komplette Weg hoch zur Spitze war stock duster. Überall haben wir irgendwelche seltsamen Tiere gehört und der Boden war sehr steinig und teilweise rutschig.  Ein Glück ging auf der Hälfte des Weges langsam die Sonne auf und wir konnten sorglos den Weg fortsetzen. Die letzten 600 Meter hatten es nochmal ordentlich in sich. Ich hab mich wirklich gefragt , ob das ein Witz ist oder purer Ernst.  Den Berg hoch gehen kann man sich abschminken, ab da an hieß es klettern was das Zeug hält. Ich bin noch nie klettern gewesen und hatte deswegen ziemlich Respekt davor, zumal wir nicht gesichert waren und locker in die Tiefe gefallen wären, wenn wir einen falschen Schritt gemacht hätten. Aber hey, ich dachte mir dann in dem Moment, so gefährlich kann es auch nicht sein, denn sonst dürfte man hier wohl nicht hoch. (by the way, die Uhren ticken ein bisschen anders in Australien-einfach mutig sein und die Gefahr übersehen ;-) ) Und ja, der Weg hat sich auf jeden Fall gelohnt. Oben angekommen haben wir eine 360 Grad Aussicht genießen können.

360

view

Es war wirklich toll und hat eine Menge Spaß gemacht.  Pro Mt Warning! Pro Muskelkater!

me

Dominique Spanier zuletzt bearbeitet am 09.09.2016