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Byron Bay <3

Nachdem ich die Zusage von der Griffith University angenommen habe, habe ich einige Tage später eine Bestätigungsmail mit einem Angebot für einen 3-tägigen Trip zum Byron Bay bekommen. Die Veranstalter von „extreme adventure“ organisieren Reisen für Studenten, unter anderem für die orientation-week und für den Semester break. Habe erst überlegt ob ich den Trip zum Byron Bay für 299 $ buchen soll, aber ich habe mich glücklicherweise dafür entschieden. Kann euch nur raten, dieses Angebot wahrzunehmen. Über 100 internationale Studenten sind zum Byron Bay gefahren, das war wirklich gut um sich kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Die meisten kamen aus Deutschland aber ansonsten war es sehr international.

strand

Wir wurden Dienstags mit einem Bus an der Uni abgeholt und sind dann zum Hostel gefahren. Das Hostel war wirklich sehr schön und ordentlich.

hostel

Nachdem wir eingecheckt haben, ging es für einige auch schon direkt los zum surfen. Wir wurden für alle Aktivitäten in vier Gruppen eingeteilt. Das Hostel bietet Surfstunden an und liegt direkt am beach, das war wirklich perfekt.

surfen

Man hatte viel Freizeit um Byron Bay auf eigene Faust zu erkunden. Beschreibungen von Byron sagen, dass es einer der besten Strandbadeorte Australiens sei. Es ist wirklich ein schönes Städtchen und berühmt für seinen „Hippie-Style“. In den Läden findet man zahlreicher dreamcatcher, luftige Sommerkleider, typischen Schmuck für Hippies. Die ganze Stadt war zu diesem Zeitpunkt im Festival‑Fieber, da an dem Wochenende eines der bekanntesten Festivals stattfinden wird. „Splendour in the gras“! Kleiner Tipp am Rande, solltet ihr die Möglichkeit haben auf dieses Festival gehen zu können, dann bucht es. Es soll wirklich gut sein.

Abends gab es ein BBQ für alle Studenten und anschließend sind wir gemeinsam in eine Bar gegangen „Sticky Wicket“. Durch all die Aktivitäten kommt man schnell in viele Gespräche mit den anderen Studenten. Egal auf welche Nationalität man trifft, alle empfinden auf irgendeine Art und Weise das Selbe. Sei es die Sorge, dass man in der Uni nicht zu Recht kommt oder dass man zum Beispiel Schwierigkeiten mit der Sprache hat. Jeder möchte so viel wie möglich von Australien sehen und alle sind begeistert von der Herzlichkeit der Aussies. Der Austausch mit anderen internationalen Studenten ist für mich persönlich sehr hilfreich, da wir alle im selben Boot sitzen.

lighthouse

Am nächsten Tag sind wir nach dem Frühstück zum lighthouse (Leuchtturm) gewandert. Der Leuchtturm ist das Wahrzeichen von Byron. Ist man dort angekommen, dann befindet man sich am östlichsten Punkt von Australien. Die Aussicht ist atemberaubend. Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter. Im Juli ist in Australien Winter, an dem Tag war strahlender Sonnenschein und es war um die 25 Grad warm. Von dem Aussichtspunkt am Leuchtturm haben wir Wale gesehen. Einfach unglaublich wie nah man diesen Tieren auf einmal ist.

Abends sind wir alle zusammen ins Cheeky Monkey gegangen und haben dort gegessen und gefeiert. Das ist eine klassische Backpacker Bar, Einheimische findet man dort eher selten.

kayaking

Sportlich wurde es nochmal am letzten Tag beim Kayaking. Muss ja ehrlich sagen, dass ich ziemlich großen Respekt davor hatte, aber es hat wirklich gut geklappt. Zwei Leute fuhren in einem Kayak und sind dann ins Meer hinaus gepaddelt. Wir waren ungefähr eine Gruppe von 20 Leuten. Nach einiger Zeit haben wir Delphine und Turtles gesehen. Tiere die man sonst nur im Zoo sieht, sieht man plötzlich in freier Wildbahn. Einfach unfassbar toll!

koala

Nach dem Mittagessen sind wir zum wildlife park gefahren. Wir hatten zwei Stunden Zeit um den Park zu erkunden. Ich glaube ich habe da zum ersten Mal in meinem Leben Koalas gesehen. Zucker! Aber auch zahlreiche andere Tiere wie Krokodile, Dingos, Schlangen usw. konnte man begutachten.

kangaroos

Wenn man in Deutschland Futter für ein Freigehege kauft, dann trifft man meistens auf Ziegen. In Australien findet man in Kangaroos. Sie sind total zutraulich und lassen sich streicheln. Und wieder war meine Begeisterung grenzenlos. Nach den zwei Stunden sind wir wieder zur Uni gefahren.

Abschließend möchte ich euch nochmal ans Herz legen eine solche „Kennenlernfahrt“ zu buchen. Nicht nur allein vor dem Hintergrund neue Leute kennen zu lernen, sondern auch weil ihr sobald das Semester los geht, kaum Zeit habt solche Trips zu machen. Es sei denn, ihr macht das Studium just for fun und habt nicht den Druck, die Fächer unbedingt bestehen zu müssen. Ihr Glückspilze!

Außerdem hat mir die Fahrt zum Byron Bay nochmal deutlich gemacht, was für ein Glück ich habe, ein Semester in Australien studieren zu dürfen. Auch wenn das jetzt ein wenig theatralisch klingt, aber ich finde es wichtig, dass man sich über den Moment bewusst ist, ihn zu schätzen weiß und einfach genießt. Das Leben kann so kurz sein und Ängste sollten einem nicht im Weg stehen. Also habt ihr die Möglichkeit ein Auslandssemester machen zu können, dann tut es und lasst euch nicht von Sorgen oder Ängsten davon abbringen. Auch wenn ich erst drei Wochen hier bin, ich kann euch schon ehrlich sagen, dass das bis jetzt einer meiner beste Entscheidung in meinem Leben war. So, jetzt aber genug davon, bis bald!

Dominique Spanier zuletzt bearbeitet am 30.07.2016