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Weekend Trip to ARIZONA

Halli Halloooo! 

Da ich letztes Wochenende mit Freunden aus Camarillo spontan in Arizona war, werde ich in diesem Post ein wenig darüber berichten. Vorab: Der Trip war kein von mir geplanter und auch kein typischer Touri-Trip. Dennoch habe ich einige Eindrücke gesammelt und Restaurants ausprobiert, von denen Ich erzählen möchte.

Von Camarillo nach Phoenix, das im Süden Arizonas liegt, dauert es ungefähr acht Stunden (lange Pausen ausgeschlossen). Es ist eine lange und überhitzte Fahrt, kann mit den richtigen Menschen dennoch Spaß machen.

Die Hinfahrt:

Wir sind sehr früh morgens, so gegen 6.30 Uhr, losgefahren. Unsere erste „lange“ Pause haben wir zur Lunchtime gemacht. An der Grenze zu Arizona befindet sich die kalifornische Stadt Blythe, an deren Highway man auch die Fastfood-Kette ‚Popeyes’ sichten kann. Im Fastfood-Style bietet ‚Popeyes’ südstaatliche Speisen kann. Darunter natürlich Frittiertes Essen: Bonafide Chicken = Chickenwings, Tenders = Chickensticks, Cajun Fries, südstaatliche Biscuits (darunter kann man sich salzige, fettige Mini-Brötchen vorstellen) und andere Beilagen wie Bohnen und brauner Reis. Das Essen ist okay, aber für das, was es ist, einfach zu teuer. Die Filiale im speziellen war auch nicht so schrecklich hygienisch, meine Bewertung kann daher auch davon abhängen.  

 

Ankunft in AZ:

Nach der Ankunft in Tuscon, das ein wenig südlicher und eine Stunde entfernt von Phoenix liegt, waren wir in dem Supermarkt ‚Walmart’. Was anhand der Menschen sofort aufgefallen ist: Man ist definitiv nicht mehr in Kalifornien. Die Amis selbst nennen die Leute in der Gegend White Trash, was am Verhalten, an der Kleidung, an der Art zu reden und an dem hohen/erhöhten Drogenkonsum der Menschen dort liegt. Die Freundlichkeit der Verkäufer, die man aus Cali so kennt, ließ auch zu wünschen übrig. Nichts Untypisches oder so, dennoch eben ein Unterschied zum schönen Kalifornien.

 

Die Unterkunft:

Im Staddteil Marana/Tuscon gibt es quasi ein Zentrum mit Touri-Stätten. Darunter das Hotel ‚DaysInn’. Wenn man, so wie ich, ein wenig pingeliger ist und lieber seine eigene Bettwäsche und seine eigenen Handtücher mitschleppt, sollte das auch hier tun. Unser Bad war eher so mäßig sauber und die Handtücher schon gräulich (ursprünglich weiß). Die Betten hingegen waren ein Traum, typisch amerikanisch riesig und so gemütlich. Das Zimmer insgesamt auch total groß und geräumig, mit Kühlschrank, großem TV etc. drin. Inklusive Frühstück, das aus self-made Waffeln (an der Theke findet man fertigen Teig und ein Waffeleisen und für Maple-Syrup-Liebhaber: Eine Tonne Syrup, yummy), Toast, Tee, Kellogg’s usw. besteht, zahlt man für ein 4er Zimmer ca. 85$ pro Nacht. Variiert wahrscheinlich von Stadt zu Stadt, aber dennoch ein gutes Hotel für Wochenendtrips in den Staaten.

 

Food Food Food:

Frühstück im Cracker Barrel’s Old Country Store and Restaurant

Dieses befindet sich quasi gegenüber vom DaysInn, also ziemlich praktisch.

Wie man dem Namen entnehmen kann, ist dieses Restaurant im Country Style aufgemacht und verknüpft eine Art Country Souvenir-Shop mit dem Restaurant. Im Restaurant kann man schön fettig und deftig amerikanisch frühstücken. Es wird all das angeboten, was die Herzen aller USA-Fans erobert: Pancakes, Blueberry-Muffins, frische (und selbst gemachte!) Biscuits (s.o. beim Thema ‚Popeyes’), Bacon & Eggs und und und... Wie in allen Ami-Restaurants ist hier auch kostenloser Getränke-Refill angesagt. Für ca. 10$ kann man sich hier Papp satt essen. Was ich als Ahornsyrup-Junkie cool fand, waren die Mini-Glasfläschchen, in denen der Ahornsyrup ist und die vorher aufgewärmt werden. Das Personal ist total freundlich und erfüllt für verwöhnte Touris auch jeden Extrawunsch.

 

Dinner:

An einem Abend haben wir im Texas Roadhouse gespeist, das sich quasi neben Cracker Barrel’s befindet und somit auch gegenüber des Hotels. Das Restaurant ist überfüllt mit Riesen-Flachbildschirmfernsehen, die hauptsächlich über der Bar hängen. Typisch amerikanisch läuft natürlich überall Football - rauf und runter – und zusätzlich viel Countrymusik aus allen Boxen. Eben typischer Südstaaten-Style. Nach ca. 30min Wartezeit haben wir einen Tisch bekommen. Vorher zu reservieren ist also definitiv schlauer, vor allem, wenn man quasi vor Hunger stirbt. Die Speisekarte bietet einem quasi alles an: Natürlich viel Fleisch, Burger oder Sandwiches (wie sie hier hauptsächlich genannt werden), leckere Fries, Bohnen, Reis, Fisch, Meeresfrüchte, leckere Salate und zig verschiedene Soßen und ebenso Cocktails, falls man nur einen trinken gehen möchte. Auch hier kann man sich für 10-15$ ca. vollfuttern und wird von freundlichem Personal bedient.

 

Fazit Arizona:

Natürlich bietet Arizona weit mehr als das, was ich während des spontanen Trips erlebt habe. Dennoch war es ’ne coole erste Erfahrung.

Stellt euch auf 42 Grad Durchschnittstemperatur im Sommer ein und trinkt genügend, ansonsten hält man es nicht wirklich aus. Ich hatte leider nicht die Möglichkeit, in Phoenix zu bleiben. Die Stadt sah jedoch allein bei der Durchfahrt total schön und sehenswert aus. Auch Tuscon, wo ich hauptsächlich war, hat schöne Ecken. Aber wie fast überall, braucht man vor allem dort ein Auto, um von A nach B zu kommen & flexibel zu sein. Im Touri-Zentrum, das ich oben beschrieben habe, kommt man gut ohne Auto zurecht, aber an will ja nicht 24h am Stück dort rumhocken.

Mir hat Arizona ziemlich gut gefallen. Hoffe, dass ich erneut dahin reisen werde und dann vielleicht mehr berichten kann.

 

Bilder von der Reise und aus Camarillo etc. könnt ihr auch auf meinem Instagram-Profil anschauen.

 https://instagram.com/itsmenadya__

Am Freitag dieser Woche ist der Orientation-Day an der Uni, dann werde ich natürlich mehr über unitechnische Erfahrungen berichten.

 

See ya, 

Nadya 

 

Arizona Border

Nadya Yoksulabakan zuletzt bearbeitet am 18.08.2015