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L.A. / SANTA MONICA

Los Angeles – Hollywood – Santa Monica 3rd Street / Pier

I. Transportation

An dem Samstag vor Unibeginn haben zwei andere Mädels und ich beschlossen, einen Tagestrip nach Los Angeles zu machen. Eigentlich wollten wir uns ein Auto mieten, was uns ungefähr 40$ (ohne Sprit) gekostet hätte, weil wir alle noch unter 25 sind und man aus dem Grund eine zusätzliche Gebühr zahlen muss. Mein Gastbruder hat uns dann jedoch angeboten, uns an dem Tag durch die Gegend zu fahren. Von Camarillo nach L.A. berechnet man ca. 50-60$ Spritgeld für den Hin- und Rückweg, hat uns also  p.P. 20$ gekostet. Wenn man zentral und nah am Walk of Fame parken möchte, muss man mit ungefähr 10-15$ Parkgebühr für einen halben Tag rechnen.

II. The Walk of Fame

Soooooo, nun aber zum spannenderen und unterhaltsameren Teil. Wie bereits erwähnt, haben wir recht nah bzw. am Ende/Anfang - wie man’s nimmt - des Walk of Fame geparkt und unseren Rundgang durch Hollywood auch dort gestartet. Wir hatten ziemlich Glück, da es überhaupt nicht voll war, obwohl es ein Samstag war. Das habe ich letztes Jahr aber schon anders erlebt, von daher würde ich generell empfehlen: Fahrt eher an einem Werktag dorthin, falls es zeitlich und unitechnisch geht. Am Walk of Fame läuft man permanent lebendigen DC oder Marvel Comichelden und diversen Disneyfiguren und Doubeln von Stars aus den 50ern entgegen. Mird von aufdringlichen Verkäufern der kitschigen Souvenirläden belabert (auch wenn man die Läden nicht einmal betritt) und erlebt das glamouröse, aber auch unschöne Hollywood zugleich, da man neben dem Sternchen von Marilyn Monroe oder sonst wem auch viele Obdachlose sichten kann. Dennoch ist die Gesamtatmosphäre einmalig und muss erlebt werden!

III. Lunch time

Nachdem wir viele Sternchen abgeklappert haben und in der ‚open air’ Mall ‚Hollywood & Highland’, die sich direkt neben dem Koda Theatre befindet, shopppen waren, haben wir bei „Johnny Rocket’s“ gegessen. Das Fastfood Restaurant befindet sich im 2. Stock der Mall und ist ein typisch kalifornisches Diner im 50er Stil. Das Diner gibt es auch in Camarillo und ist echt empfehlenswert. Die Pommes sind mega lecker, die Burger und Sandwiches ebenso und das Restaurant bietet die besten Süßkartoffel-Pommes an, die man je verspeisen kann. Was auch mega lecker ist, ist deren kühle und frische Limonade – vor allem, nachdem man bei 35 Grad durch Hollywood gelatscht ist. Preislich liegt auch dieses Diner zwischen 10$-15$. Zum Trinkgeld (generell): In den USA ist es üblich, dass man seine Rechnung/Quittung an den Tisch bekommt, der Kellner zurückkommt, das Geld entgegennimmt, verschwindet, Tisch abräumt etc. Bevor man das Restaurant verlässt, legt man p.P. irgendwas zwischen 5$-10$ auf den Tisch. Wir als Studenten bzw. ich persönlich gebe nie mehr als 5$, sonst wird man ja noch arm hier...

Egal wie trashig und chaotisch L.A. auch sein mag, ich liebe es nach wie vor. Anders als übliche Touri-Orte, hat man auch nicht das Gefühl, dass alles doppelt und dreifach so teuer als normal ist. Ich habe es bei dem Trip leider noch nicht nach Downtown L.A. und Art-District geschafft, aber wenn es so weit war, berichte ich natürlich davon. Beim nächsten Ausflug nach L.A. haben Freunde und ich auch vor, zum Hollywood Sign zu wandern. Davon dann aber mehr, wenn es wirklich in die Tat umgesetzt wurde.

IV. Next stop: Santa Monica 

Raus aus dem verrückten Hollywood ging es zum ca. 20min. entfernten Santa Monica Pier. Wir sind schon gegen Nachmittag dahingefahren, um rechtzeitig zum Sonnenuntergang da zu sein & davor in Ruhe bummeln zu können. Direkt am Pier und hinter dem Sandstrand gibt es einen riesigen und nicht zu übersehenden Parkplatz. Wenn man Glück hat, kann man direkt dort parken und von dort aus auch in die Innenstadt / 3rd Street laufen. Die Innenstadt ist nichts außergewöhnliches oder total besonderes, aber die Atmosphäre hingegen schon. Viele Straßenmusikanten, lustige Menschen, viele Restaurants, Cafés und Palmen. Wie alles hier, erinnert der Gang durch die Straße an Urlaub. Wenn man genug von der Innenstadt hat, ist der Fußweg bis zum Pier/Strand nur 15min. lang. Am Pier gibt es das bekannte Riesenrad und alles ist im Jahrmarkt Stil aufgebaut. Die Preise gehen zwar gar nicht (mini Popcorn Tüte 5-6$, Zuckerwatte etc. ebenso), aber man kann dennoch auf Bänken sitzen, den Sonnenuntergang genießen, Surfer sichten, am Strand selbst chillen, wenn man sich ‚ne Decke einpackt. Es ist nämlich unglaublich kalt am Pier... Ab ca. 18Uhr kann man dort auf keinen Fall mehr mit Hotpants und Top rumlaufen. Santa Monica ist wunderschön, aber übertrieben überfüllt, also auf die Wertsachen achten. Auf jeden Fall lohnt es sich, dahinzufahren, am Pier entlang spazieren zu gehen und die vielen verschiedenen Eindrücke zu genießen. Selbst der Weg an der Straße, von dem aus man auf den Strand schauen kann, ist wunderschön. Palmen, perfekte Wiesen, stylische Hotels und Restaurants links und der schöne Strand auf der rechten Seite...

L.A. & Santa Monica kann man an einem Tag auf jeden Fall super kombinieren :) 

Die nächsten Einträge folgen. Die letzten Wochen und Tage waren so verplant, dass ich nicht halb so viele Infos und Einträge posten konnte, wie ich mir ursprünglich vorgenommen hatte. Aaaaaber somit habe ich Input für meine weiteren Beiträge. Las Vegas wird Euch sicherlich auch interessieren. Da war ich letztes Wochenende & habe einiges zu berichten. Dazu dann im Laufe der Zeit mehr.

Sonnige Grüße aus Californiaaaaa

The Walk of Fame.

Nadya Yoksulabakan zuletzt bearbeitet am 13.10.2015