< zurück zum Blog von Christin Lüske
< zurück zum Universitätsprofil: University of Strathclyde

Ready, steady, go!

So detailgetreu man alles geplant haben mag, für den Start in einem fremden Land fühlt man sich wohl nie ganz bereit.

So ging es auch mir, als ich am 09.09.2014 in das Flugzeug in Richtung Schottland stieg. Dort werde ich in Glasgow, an der University of Strathclyde, meinen Master in International Human Resource Management machen. Nach einigen Schwierigkeiten mit einem Anschlussflug und meinem Gepäck, kam ich gegen Abend endlich in Glasgow an. Am Flughafen traf ich dann zum ersten Mal auf eine meiner Mitbewohnerinnen, die gerade aus Frankreich angereist war.

Nachdem wir es geschafft hatten ein Taxi zu bekommen, ging die Fahrt in unsere Heimat für das nächste Jahr los. Der erste Eindruck von Glasgow war überwältigend, als wir im Sonnenuntergang am River Clyde und am City Centre vorbei fuhren. Das Einzige was uns schon jetzt dank des Taxifahrers klar wurde: den schottischen Akzent ohne Probleme zu verstehen würde einiges an Übung benötigen.

Während der ersten Woche hatten wir eine Ferienwohnung gemietet, um von dort aus nach einer Wohnung für das nächste Jahr zu suchen. Die Suche aus dem Ausland gestaltet sich nämlich eher schwierig bis unmöglich. In der Ferienwohnung angekommen trafen wir auf meine zweite Mitbewohnerin, eine Spanierin, die ebenfalls an der University of Strathclyde studiert. Über die Wohnungssuche werde ich noch ausführlicher berichten, aber vorab ein kleiner Hinweis: die Wohnungen und WG-Zimmer fallen auch hier nicht gerade vom Himmel.

Abgesehen von der Wohnungssuche haben wir während der ersten Woche ein wenig das City Centre mit seinen unzähligen Einkaufsmöglichkeiten, sowie die umliegenden Sehenswürdigkeiten erkundet. Natürlich ohne Karte und leider auch ohne Google Maps, waren wir des Öfteren ziemlich verloren. Zum Glück sind die Schotten aber sehr hilfsbereit und nahmen sich Zeit um uns den Weg zu erklären. Das war auch nötig, da wir häufig zwei bis drei Erklärungen brauchten bis wir verstanden hatten, was man uns mitteilen wollte. Einmal konnten wir den Akzent unseres Helfers so schlecht verstehen, dass der in den nächsten kleineren Laden ging, Zettel und Stift besorgte und alles aufschrieb.

Insgesamt hat sich der erste Eindruck bestätigt, die Stadt ist sehr schön (auch wenn jeder der aus Edinburgh kommt das vermutlich anzweifeln wird) und sehr vielseitig. Außerdem sind die Menschen hier extrem freundlich, obwohl man als ausländischer Student ein paar Tage braucht um sie zu verstehen.

Merchant City

Christin Lüske zuletzt bearbeitet am 30.09.2014