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Retro... Vintage... Shoreditch ist Hipster!

Retro... Vintage... Shoreditch ist Hipster!

 

Nach 3 Monaten in der Wohnung in Streatham (Stadtteil im Süden Londons) hat es uns wirklich gereicht.
Die Wohnung war wirklich hardcore!
Eigentlich möchte ich nichts schlechtes über London sagen, aber das kann und möchte ich nicht beschönigen!

 

Für den Fall, dass ihr euch entscheidet nicht in einem der Studentenwohnheime der Uni zu wohnen, dürfte euch das sehr interessieren.

 

In England ist es üblich, dass die Häuser nicht gedämmt sind. Da Heizen sehr teuer ist, wird einfach nicht geheizt!
Für euch bedeutet das, dass ihr den ganzen Tag zittert und euch schweine kalt ist.
Außerdem, dass ihr euch ne Heizdecke oder einen Heizstrahler kaufen müsst!
Es ist sonst nicht auszuhalten!
Ich für meinen Teil habe jede Nacht, dick eingepackt, unter drei Decken mit ner Heizdecke schlafen müssen, da es sonst zu kalt war.

Da in den älteren Häusern auch keine Doppelverglasten Fenster eingebaut wurden und man die Fenster zum Öffnen hochschieben muss, haben bei uns die Vorhänge geweht, wenn es draussen windig war.

 

In unserer ersten Wohnung (Streatham) hatten wir einen riesen Schimmelbefall (trotz des täglichen Lüftens!), da die Nässe durch den Fußboden hoch gezogen kam.

Was waren da natürlich die Auswirkungen?
Ich war wochenlang krank und hatte Kopfschmerzen.
Und das stärkste kommt noch.....

Meine Sachen waren voller Schimmel!
Könnt ihr euch das vorstellen?
Ich musste mehrere Paar Schuhe wegwerfen, da die nicht mehr zu retten waren und mehrere neu besohlen lassen.


Kleidung hat in dem Sinne nichts abbekommen, aber man roch den ständigen mief.

Und was sagt meine Vermieterin?!
„Mit ein bisschen Bleache geht das schon weg. Das ist ganz normal für England.“
Ich dachte mir da nur: „WTF!“. Naja, zum Glück, sachen gepackt und weg.

 

Nach nem anstrengenden Umzug ging es nach Shoreditch..
Was für ein toller Stadtteil in dem viele „Hipster“, bzw. Free-lancer leben, alle Mitte Zwanzig bis Ende Dreißig.

Tolle Blumenmärkte und viel zusehen.

Des Weiteren eine Menge toller Restaurants und Bars.
Falls ihr keine Gelegenheit habt dort zu wohnen, geht auf jeden Fall hin, um was trinken zu gehen mit euren deutschen, britischen oder internationalen Freunden oder um eins der coolen kleinen Restaurants auszuchecken.


Öfters gibt es Wochenendausstellung von Streetartists, deren Ausstellungen nur auf ein Wochenende angelegt sind.

 

Es macht wirklich viel Spaß, die kulturelle Vielfalt in diesem Stadtteil , aufzusaugen.

 

Falls ihr keine Gelegenheit haben solltet unabhängig von der Universität zu wohnen, dass könnt ihr euch auf mehrere Studentenwohnheime freuen.

 

Es gibt 5 Wohnheime, die alle in laufweite zum Campus liegen.
Ihr müsst bloß aufpassen, dass ihr bevor ihr euch für eins der vielen bewerbt, das Wohnheim googlet damit ihr sicher geht, dass es nicht zu weit zu eurem Campus ist.

 

Paul Blass zuletzt bearbeitet am 25.01.2015