< zurück zum Blog von Emanuele Campione
< zurück zum Universitätsprofil: London South Bank University

Oxford und Nachtleben

Hallo,

so langsam wird es frischer und man merkt, der Herbst ist da! Das Vorurteil, dass es hier andauernd regnen würde, kann ich nur mit gemischten Gefühlen teilen. Das Wetter schlägt hier doch viel rascher um als in Deutschland und der Regen äußert sich meist in dauerhaftem Nieselregen. Bester Tipp ist also besonders zu dieser Jahreszeit ein Regenschirm in der Tasche. Außerdem laufen die Weihnachtsvorbereitungen bereits auf Hochtouren. So wird die Oxford Street bereits mit Lichtern verziert und für Reservierungen in Restaurants muss man sich ranhalten.

Da das Feiern zum Unileben gehört wie die Faust aufs Auge, wollte ich euch mal ein paar Erfahrungen diesbezüglich mitteilen. Besonders beliebt ist die Gegend Soho, die "Reeperbahn Londons", sowie generell Central London in der Nähe der Themse. Dort gibt es reichlich Auswahl an Clubs und Pubs. Von der Uni aus am nächsten ist wohl der recht bekannte Club "Ministry of Sound", der mit zahlreichen Studentenspecials wirbt. 

Persönlich kann ich den "Supperclub" in Notting Hill empfehlen. Diesen gibt es beispielsweise auch in L.A. und Amsterdam und bietet ein super Konzept. Leider ist das Feiern in London erwartungsgemäß deutlich teurer als in vielen deutschen Clubs. So kostet der Eintritt oft 20GBP und ein Drink mindestens 10GBP. 

Gestern habe ich noch einen Ausflug nach Oxford gemacht. Mit dem Bus "Oxford Tube",(der alle 10 Minuten fährt) oder dem Zug einfach, günstig und zeitnah zu erreichen.     Die Stadt versprüht dank der Uni einen sehr intellektuellen Flair und bietet eine schöne traditionelle Atmosphäre. Das Geländer der Uni samt Gärten kann man sich für 1GBP ansehen. Dort gibt es auch einige Locations aus den Harry Potter Filmen. 

Nebenbei hält einem die Uni auch gut auf Trab. So ist man hauptsächlich mit seinen Essays beschäftigt, welche alle bis Mitte Dezember vor den Weihnachtsferien abgegeben müssen. An sich ist das Ganz kein großer Act, allerdings war es bei meiner Heimuni nicht Usus, Essays zu schreiben, daher braucht man Zeit, sich da mal rein zu finden.  Nebenbei gibt es einige zusätzliche Veranstaltungen und Seminare, deren Besuch oft von unseren Dozenten vorgeschlagen werden. 

Soweit von mir.  Viele Grüße!

Oxford University Campus

Emanuele Campione zuletzt bearbeitet am 27.10.2013