IEC Studienberaterin besucht San Diego State University

Tipps zum Auslandsstudium
Eindrücke aus San Diego
Nachdem ich nach langer Anreise meine erste Nacht auf einem Universitäts-Campus erleben durfte, erwartete mich am Mittwoch ein sonniger Tag. Bei gefühlten 25 Grad Celsius um 9 Uhr morgens ging es auf in das American Language Istitute (ALI). Dort wurde ich sehr herzlich empfangen. Es ist gut zu sehen, wo die Bewerbungen tatsächlich ankommen und wer am anderen Ende der langen Internet-Leitung sitzt.
Eine sehr positive Nachricht ist, dass eine der beliebten Unterkünfte auf dem Campus gar nicht so schwer zu erhalten ist. Hier hilft eine frühe Bewerbung. Denn, der Eingang der Studienplatzbewerbung beim ALI ist entscheidend, nicht die Housing Bewerbung. Wer auf dem Campus wohnt, profitiert von der tollen Ausstattung – dazu gehören diverse Swimming Pools, Restaurants, Cafés und Sporteinrichtungen - dem Leben unter den amerikanischen Studierenden und natürlich von der Nähe zu den Seminaren. So können schnell neue Freundschaften geschlossen werden.
Auch zum Strand ist es nicht weit: In ca. 20 min. per Auto ist man in Ocean Beach. Einem quirligen Viertel, im Westen San Diegos mit Hippie- und Aussteiger Feeling. Hier findet man viele kleine Geschäfte, Bars, Tattoo Shops und alles, was das Surfer-Herz begehrt. Große Konsumketten sucht man hier vergeblich. Das haben die Einwohner zu verhindern gewusst. Auch andere Surfer-Strände liegen in unmittelbarer Nähe. Wer nicht auf dem Campus leben möchte, sucht sich am besten eine Unterkunft in unmittelbarer Nähe zur ‚Green Line‘, diese 'Trolley' führt direkt zum Campus. Sehr beliebt ist das Viertel Hillcrest, dort kann man gut ausgehen.
Für längere Ausflüge kann man sich sehr unkompliziert ein Auto leihen, am besten teilen. Es gibt Vermieter, die sich auf das Vermieten an Studierende spezialisiert haben und sehr gute Konditionen anbieten, hab ich mir von einer Mitarbeiterin der SDSU versichern lassen.
Die Wahl der Kurse ist immer wieder ein wichtiges Thema: Um das ‚Course Crashing‘ ist leider kein herumkommen, da sitzt man mit den amerikanischen Studierenden im gleichen Boot, die durch das gleiche Prozedere durch müssen. Gezwungener maßen schließt man sich dem ‚Course shopping‘ an. Aufgrund der hohen Nachfrage, werden spezielle Business-Kurse für Internationale Studierende eingerichtet. Nach ersten Einwänden, erweisen diese sich als sehr vorteilhaft. Oft viel kleiner als die Pendants auf dem Campus, aber durch den gleichen Professor unterrichtet, werden diese oft zu angenehmeren Zeiten am Nachmittag angeboten. Zudem profitiert man von einem sehr internationalen Umfeld und Input für den Kurs. Chancen für Freundschaften und Bekanntschaften mit den einheimischen Kommilitonen, hat man mehr als genug während der vielen Freizeitaktivitäten, von denen man wählen kann. Langeweile kommt in San Diego nicht auf.
